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generiert am: 10.06.2010
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Burgistein Beitrag an Seftiger - Ferienpass

Auch dieses Jahr erhielt  der Gemeinderat Burgistein ein Gesuch für einen finanziellen Beitrag an den Ferienpasses von Seftigen. Im kommenden Sommer plant das Ferienpass-Team als Hauptattraktion die Durchführung einer Zirkuswoche mit einer abschliessenden Zirkusvorstellung. Schon allein diese speziellen Ausgangslage und der damit verbundene Aufwand wurde vom Gemeinderat sehr positiv zur Kenntnis genommen. Aus diesem Grund bewilligte die Burgisteiner Exekutive, wie schon in den vergangenen Jahren, oppositionslos einen Beitrag an den Seftiger Ferienpass. Somit wird den Burgisteiner Jugendlichen, welche die Sommerferien nicht auswärts verbringen können oder wollen, erneut die Möglichkeit geboten, die Angebote aus dem Ferienpass Seftigen zu nutzen. Der Gemeinderat kann so den Burgisteiner Schülerinnen und Schüler abwechslungsreiche Ferienbeschäftigungen anbieten und gleichzeitig den Initianten dieser Angebote mit dem Finanzbeitrag eine kleines „Dankeschön“ für ihren alljährlichen Einsatz aussprechen.

 

Ja zur regionalen Weiterführung der „Ökologischen Vernetzung“
Aufgrund der, im vergangenen Jahr angepassten, Bundesweisungen bezüglich den
ökologischen Vernetzungen beabsichtigt der Kanton Bern diese Vernetzungsprojekte zu vereinfachen. Auf dieser Basis werden den beteiligten Landwirten für ihre diesbezüglichen Leistungen seit einiger Zeit entsprechende Entschädigungen ausgerichtet. Damit diese Unterstützungsbeiträge jedoch weiterhin ausgerichtet werden können, muss die bestehende, regionale Planung den neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Da die Burgisteiner Landwirte – auch aufgrund der landschaftlichen Voraussetzungen – grösstenteils diese Beiträge für ihre Sonderleistungen beziehen können, sieht der Gemeinderat die Teilnahme an dieser Planungsrevision als sehr sinnvoll an. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat dem Angebot des Regionsverbands Gantrisch zur Überarbeitung des Teilrichtplans bis zum Herbst 2010 zugestimmt. Der Kostenbeitrag von Fr. 1‘400.00 für diese Überarbeitung, zu welcher der Kanton einen Beitrag von 50% leistet, hat der Gemeinderat deshalb einstimmig bewilligt. Da diese ökologische Vernetzung auch als Bestandteil des Aussenbilds zum Naturpark Gantrisch wirkt, sieht die Burgisteiner Exekutive im vorliegenden Fall die Teilnahme - wenn auch als Nichtmitglied der Region Gantrisch - als sinnvoll  an. Damit nimmt er erneut seine neue Funktion als Scharnier zwischen der Region Thun und der Region Bern - Mittelland Süd wahr.

 

Teilweise viele Temposünder erwischt

An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat Burgistein die Auswertungen der Geschwindigkeitsmessungen, welche im vergangenen Jahr durch die Kantonspolizei im Gemeindegebiet durchgeführt wurden, analysiert. Gegenüber den Vorjahren zeigten sich in Einzelfällen eine markante Steigerung der Geschwindigkeitsübertretungen. Zum Einen ergab sich die Zunahme durch die vermehrten Kontrollen in den 30-er Zonen, bei welchen meistens 25 – 30% der gemessenen Fahrzeuge die Höchstgeschwindigkeit überschritten haben und damit eine Ordnungsbusse oder sogar eine Verzeigung erhielten. Da diese Zonen im Einzugsbereich der Schulhäuser signalisiert sind, unterstützt der Gemeinderat weiterhin die periodischen Radarkontrollen als Bestandteil der Schulwegsicherung. Bei den Innerortsmessungen in Burgistein-Dorf und Burgistein-Station bewegten sich der Anteil der Temposünder mehrheitlich im „normalen“ Rahmen von rund 10% der kontrollierten Fahrzeuge. Die Ausnahmen bildeten jedoch eine Messungen im Sommer 2009 bei welcher innerhalb von 90 Minuten gleich 105 der 411 gemessenen Fahrzeuge im Gebiet Pfandersmatt das Tempolimit von 50 km/h überschritten – was einem Anteil von über 25% entspricht! Da in diesem Gebiet - im Einzugsbereich der Bahnstation - ebenfalls viele Fussgänger und Velofahrer unterwegs sind, sieht auch hier der Gemeinderat weitere Geschwindigkeitskontrollen im 2010 zum Schutz der Pendler und Schüler als sinnvoll an.

 

Zusatzabklärungen zum EDV-Ersatz in der Verwaltung nötig

Im Rahmen des Budget 2010 hat die Gemeindeversammlung im Dezember 2009 oppositionslos einen Budgetposten zum Ersatz der über 7-jährigen, pannenanfälligen EDV-Anlage in der Gemeindeverwaltung bewilligt. Die Ersatzkosten von rund Fr. 30‘000.00 basieren auf einer Offertgrundlage des bisherigen Anbieters. Nach der Arbeitsaufnahme des neuen Gemeindeverwalters Toni Wenger zeigte sich, dass allenfalls noch Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der offerierten Soft- und Hardware bestehen. Ebenfalls könnten Anpassungen bezüglich der internen Arbeitsabläufe zu neuen Informatikeinsatzmöglichkeiten, und dadurch zur Reduktion von repetitivem,  personellen Aufwand, beitragen. Da zudem Ende 2009 mit dem Betriebssystem Windows 7 noch eine ressourcenschonende Softwarevariante im Handel ist, sind auch diesbezüglich Zusatzabklärungen sinnvoll. Der Gemeinderat hat deshalb dem, vom Gemeindeverwalter unterbreiteten, revidierten Beschaffungsablauf zugestimmt. Dieser sieht vor, dass die vorliegende Offertgrundlage bis Ende Februar 2010 bezüglich der offenen Punkte vertieft überprüft und allenfalls angepasst wird. Dadurch wird sich der Gemeinderat im März entscheiden können, wie, innerhalb des bewilligten Budgetrahmen, eine möglichst optimale Beschaffung für diese Informatikanlage in Auftrag gegeben werden kann und ob allenfalls bezüglich der längerfristigen Finanzplanung noch weitere Kosten eingestellt werden müssen. Aufgrund der aktuellen Termine sollte die neue Informatikanlage ab April / Mai 2010 geliefert und installiert sein. Somit stehend ab diesem Zeitpunkt den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wieder Informatikarbeitsplätze der neusten Generation zur Verfügung.

 

Grosse Investitionen im Finanzplan vorgesehen

Wie immer gegen das Jahresende hat der Gemeinderat die rollende Finanzplanung überarbeitet. Wie schon beim defizitären Budgetentwurf 2010 zeigen auch die kommenden Gesamtergebnisse, dass für die nachfolgenden Jahre grundsätzlich mit Fehlbeträgen zu rechnen ist. Diese Zahlen basieren jedoch auf den heutigen Steueransätzen und aktuellen Angaben der kantonalen Stellen. Eingeplant sind im Finanzplan der kommenden vier Jahre die meisten von den Ressortvorstehern resp. Kommissionen eingereichten Investitionsbegehren. Pro Jahr sind jeweils Investitionen von Fr. 230‘000.00 bis Fr. 350‘000.00 vorgesehen. Der Bereich mit den grössten Investitionen ist die Sanierung der Wasserversorgung im Gebiet Pfandersmatt welche in den kommenden Jahren rund ein halbe Million Franken erfordert. Auf der Basis des bereits 2008 genehmigten Rahmenkredits sollen mehrere der darin vorgesehenen Finanzierungstranchen von jährlich rund Fr. 50‘000.00 jeweils zu einem grösseren Ausführungslos zusammengefasst werden und diese dann in den Folgejahren mit Null-Investitionen kompensiert werden. Als grössere Positionen sind bei den Schulanlagen die Sanierung der beiden Heizungsanlagen, sowie beim Schulhaus Burgiwil, die Erweiterung des Sportplatzes mit dem Einbau einer Kunststofflaufbahn vorgesehen. Priorität hat auch der Neubau eines Werkhofs für den kommunalen Tiefbaubereich und die Feuerwehr, so dass auch diese, seit langem geplante, Verbesserung der Gemeindeinfrastruktur endlich realisiert werden sollte. Für den Schulbereich sind weiterhin jährlichen Kredittranchen zur laufenden Erneuerung der Informatikmittel gemäss genehmigtem Konzept im Finanzplan eingestellt. Bezüglich des anstehenden Unterhaltsbedarfs bei den gemeindeeigenen Liegenschaften sollen im kommenden Jahr, als Entscheidungsgrundlage, noch vertiefte Abklärung bezüglich Liegenschaftswert und Unterhaltsbedarf getroffen werden. Abhängig sind jedoch alle vorgesehenen Investitionen – neben dem Steueraufkommen – auch vom Eingang der Erlöse aus den Mehrwertabschöpfungen in den kürzlich eingezonten Baugebieten. Denn als Grundsatz für die Realisierung aller geplanten Investitionen gilt für den Gemeinderat weiterhin, dass deren Finanzierung ohne grössere Neuverschuldung möglich sein muss.

 

Naturpark-Zentrum in Riggisberg klar favorisiert

In einer Umfrage hat sich der Förderverein der Region Gantrisch (FRG) bei allen Gemeinden, welche im vorgesehenen Naturpark Gantrisch liegen, nach dem bevorzugten Standort der zukünftigen Geschäftsstelle erkundigt. Auf eine erste Umfrage hatten sich die Gemeinden Plaffeien (Schwarzsee), Riggisberg, Rüeggisberg und Schwarzenburg als diesbezügliche Standorte empfohlen. Nach der Bewertung der Vor- und Nachteile dieser vier Bewerber hat sich der Gemeinderat Burgistein einstimmig für den Geschäftsstellenstandort Riggisberg entschieden. Den Ausschlag gaben die sehr gute Vernetzung der Postautoanschlüsse Riggisbergs ab der Gürbetaler S-Bahn von Thun und Bern her sowie aus dem Raum Köniz / Bern. Gleichzeitig erschliessen Postautokurse ab diesem Standort den ganzen Längenberg, das obere Gürbetal und den ganzen Raum Rüschegg sowie Schwarzenburg und damit auch die Kurse nach Freiburg. Zudem erfolgt ja seit Jahren die Postautoanreise der meisten Gäste ins Gurnigel- / Gantrischgebiet  via Riggisberg. Da zudem, gemäss den  Unterlagen des FRG, der Individualverkehr primär ab den A6-Anschlüssen Rubigen / Belp und Thun-Nord ins Parkgebiet gelangt, macht auch aus dieser Sicht eine zentrale Geschäftsstelle in Riggisberg absolut Sinn. Nach einem positiven Entscheid der Burgisteiner Gemeindeversammlung zum Naturpark am 12. Dezember, wie dies vom Gemeinderat einstimmig empfohlen wird, hofft die Exekutive auf eine möglichst rasche Realisierung einer voll funktionsfähigen Geschäftsstelle – möglichst in Riggisberg - mit entsprechend positiver Auswirkung für die Bevölkerung im Naturparkgebiet Gantrisch.

 

Budget 2010 genehmigt

Der Gemeinderat Burgistein hat an der vergangen Sitzung   das Budget 2010 im Gesamtumfang von rund 4.5 Millionen Franken zuhanden der bevorstehenden Gemeindeversammlung verabschiedet. Trotz der Überarbeitung der ursprünglich vorgesehenenEinnahmen und Ausgaben sieht das Burgisteiner Budget des Gemeinderats einen Ausgabenüberschuss vonnoch immer rund Fr. 32‘000.00 vor. Der Voranschlag basiert auf unveränderten Steueransätzen gegenüber dem laufenden Jahr. Beeinflusst

wurde das Budget durch verschiedene veränderte Randbedingungen und geplante Investitionen. Einerseits wirkt sich dermassiv höhere Fehlbetrag der Spitex oberes Gürbetal aus, welcher Burgistein als Sitz der Organisation jedoch viaLastenausgleich wieder zurückbestattet bekommt. Weiter ergeben auch die, im Sommer bewilligte, grössere Anzahl

Stellenprozente in der Gemeindeverwaltung Mehrkosten. Ebenfalls Auswirkungen auf dieses Budget – wie auch auf diekommenden Voranschläge – werden die vorgesehenen Investitionen 2010 im Betrag von rund Fr. 330‘000.00 haben.Vorgesehen sind dabei der Ersatz der bisherigen EDV-Anlage der Gemeindeverwaltung sowie die räumliche Anpassungder Verwaltungsbüros an die neue Stellensituation in der Gemeindeschreiberei. Die Hauptinvestitionen erfolgen jedoch auch im kommenden Jahr erneut im Tiefbaubereich, in welchem drei weitere Jahreslose der Wasserleitungssanierung im RaumPfandersmatt für rund Fr. 170‘000.00 sowie eine Belagssanierung im Gebiet Käsereistutz Weierboden für rund Fr. 45‘000.00vorgesehen sind. Die übrigen Ressorts haben – angesichts dieser grossen Finanzaufwendungen im Tiefbauressort -  ihre

diesbezüglichen Anliegen vorerst auf einen späteren Termin verschieben müssen. Der Gemeinderat hofft, dass derVoranschlag 2010 an der Dezember-Gemeindeversammlung in der vorgelegten Form genehmigt wird.

 

Der Gemeinderat hat gewählt

An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat Burgistein die Ersatzwahlen für zwei per 1. Januar 2010 bestehende Vakanzen erledigt. In der Baukommission hatte per Ende Jahr das langjährige Mitglied Niklaus Megert seinen Rücktritt angemeldet. An seiner Stelle konnte der Gemeinderat als neues Baukommissionsmitglied Ulrich Gilgen wählen. Aufgrund seiner Funktion als Holzbauunternehmer in Burgistein ist er aus der Sicht des Gemeinderats für diese Tätigkeit prädestiniert.

Ebenfalls per Jahresende hat Hans Stöckli, als langjähriger Mitarbeiter im Wegwesen der Gemeinde Burgistein, seine vorzeitige Pensionierung angekündigt. Aus den zahlreichen, nach der öffentlichen Ausschreibung dieser Stelle eingetroffenen, Bewerbungen hatte die Tiefbaukommission drei Bewerber in die engere Wahl einbezogen. Aufgrund der persönlichen Besprechungen mit diesen Bewerbern schlug die Fachkommission dem Gemeinderat Franz Dubach als neuen Wegmeister vor. Als Bauhandwerker und langjähriger Einwohner von Burgistein entsprach er dem geforderten Anstellungsprofil der Tiefbaukommission am besten. Der Gemeinderat stellte sich hinter diesen Vorschlag, womit Franz Dubach ab dem Neujahr 2010, zusammen mit dem bisherigen Gemeindewegmeister Urs Neuenschwander, für den Unterhalt der Gemeindestrassen und –infrastrukturen zuständig sein wird.

 

Traktanden der Dezember - Gemeindeversammlung festgelegt

Der Gemeinderat Burgistein hat sich an seiner Sitzung mit den Geschäften der kommenden Gemeindeversammlung befasst. Wie üblich wird diese am Nachmittag des zweiten Dezember-Samstagnachmittags d.h. am 12. Dezember stattfinden. Als erstes, ordentliches Geschäft wird die Festlegung der Steueranlagen und die Genehmigung des Gemeindebudgets 2010 anstehen. Bei den Wahlgeschäften werden zwei neue Mitgliedern für die Schulkommission, für die abtretenden Peter Gilgen und Roman Füglister, zu bestimmen sein. Zur Wiederwahl in die Rechnungsprüfungskommission stellt sich Margrit Dolecek. Zur Genehmigung vorgelegt werden im Dezember zudem die teilrevidierte Gemeindeordnung von Burgistein und das Organisationsreglement des Gemeindeverbands der acht Holzgemeinden Untergurnigel. Einen zukunftsgerichteten Grundsatzentscheid wird die Versammlung bezüglich der Genehmigung des Parkvertrags zum Regionalen Naturpark Gantrisch – und somit des Parkbeitritts - treffen. Dieses, vom Bund und Kanton grosszügig unterstützte, Projekt sieht für die kommenden Jahre die gemeinsame Weiterentwicklung im Gebiet von 28 Gemeinden zwischen dem Gürbetal und dem Schwarzsee vor, wobei Burgistein aufgrund seiner Lage als ostseitiges „Eingangstor“ prädestiniert ist. Nach der Verabschiedung von diversen Personen, welche seit vielen Jahren zugunsten der Gemeinde in verschiedenen Funktionen gewirkt haben, sowie den Traktanden Information und Verschiedenes schliesst auch diese Dezember-Versammlung der Gemeinde Burgistein mit dem traditionellen Gratis – Apéro.

 

Burgisteiner Unterstützung für Projekt „Ausbau Herzroute 09“

Seit sechs Jahren wird im Gebiet Lützelflüh – Willisau die „Herzroute“ erfolgreich angeboten. Dabei handelt es sich um einen, von einer privaten Organisation ins Leben gerufenen, beschilderten Tourenvorschlag welcher primär mit E - Bikes  - sogenannten Flyers – befahren wird. Aufgrund des Erfolgs dieser Route ist nun bis zum Jahr 2010 eine Erweiterung des Routenangebots mit einer dreitägigen Tour von Burgdorf nach Laupen vorgesehen. Dabei durchquert die geplante Route auch die Gemeinde Burgistein. Eine Anfrage der Verantwortlichen betreffend der Unterstützung des Projekts hat der Gemeinderat positiv beantwortet. Dabei wird gewünscht, dass die Gemeinde bei den Kontakten zu den Landeigentümern bei den Wegweiserstandorten und bei der Montage dieser Richtungsweiser behilflich ist. Ebenfalls möchte der Gemeinderat Burgistein noch allfällige, lokale Optimierungsvarianten bei der Routengestaltung einbringen. Grundsätzlich ist jedoch die Burgisteiner Exekutive hoch erfreut mit diesem kommenden Angebot möglichst vielen Gästen die Schönheiten der Gemeinde und Region zeigen zu können und gleichzeitig allenfalls auch örtlichen Anbietern von touristischen Angeboten eine zusätzliche Plattform zu bieten. Angesichts der Nutzung des bisherigen Emmentaler Angebots durch jährlich rund 5'000 E-Biker und 10'000 „normale“ Velofahrer ist sicher von einem erfreulichen Besucherpotential auszugehen. Gleichzeitig engagiert sich die Gemeinde Burgistein in dieser Sache als „Scharnier“ zwischen der Region TIP und dem, im Aufbau begriffenen, Naturpark Gantrisch welche Beide dieses Angebot ebenfalls unterstützen und davon touristisch profitieren werden.

 

Beitritt zum TIP beantragt

Wie seit längerem bekannt wird ab dem kommenden Jahr die Gemeinde Burgistein neu dem Verwaltungskreis Thun angehören. Um sich in diesem neuen Umfeld auch regional einbringen zu können hat der Gemeinderat Burgistein beschlossen ab 2010 als neue Mitgliedgemeinde in der Region Thun - InnertPort (TIP) mitzuarbeiten. Aus diesem Grund hat die Burgisteiner Exekutive kürzlich ein entsprechendes Betrittsgesuch gestellt und den damit verbundenen Mitgliederbeitrag von rund Fr. 1'700.00 im Budget 2010 eingeplant. Beeinflusst haben diese Massnahme auch die Information, dass die, bisher ebenfalls als Gäste im TIP involvierten, Gemeinden Wattenwil und Gurzelen ebenfalls ein Beitrittsgesuch per 1. Januar 2010 an diese regionale Organisation gestellt haben. Von dieser Mitgliedschaft verspricht sich der Gemeinderat Burgistein die Möglichkeit ab dem kommenden Jahr noch vermehrt, im Rahmen der Neuausrichtung gegen Thun, bei den regionalen Entwicklungen in den Bereichen der Regional- und Verkehrsplanung, dem Aufbau der Regionalkonferenz Thun – Oberland West und der regionalen Wirtschaftsförderung mitzuwirken. Die Mitgliedschaft im TIP würde, bei einem Ja zur geplanten Regionalkonferenz der Stimmbürger im kommenden Jahr, ab 2011 automatisch in dieses neue regionale Organ überführt.

 

Unterstützung fürs Projekt „Kohlenweiher“

Aufgrund einer Anfrage der Gemeinde Steffisburg befasste sich der Gemeinderat Burgistein mit einer allfälligen Beteiligung an der Anschubfinanzierung des Projekts „Kohlenweiher“. Dieses Vorhaben sieht eine Tagesstruktur für 12 – 16jährige Kinder und Jugendliche in Thun vor, welche eine geordnete, externe Tagesstruktur ausserhalb der Familie oder Schule benötigen. Die kantonale Fachstelle hat dem Projekt „Kohlenweiher“ für die Jahre 2010 – 2012 die finanzielle Unterstützung zugesagt jedoch die Übernahme der vorgängig nötigen Investitionskosten abgelehnt. Deshalb wurde nun die Gemeinden der Region bezüglich einer Finanzhilfe angefragt. Grundsätzlich bejaht der Gemeinderat Burgistein den Wert eines solchen Angebots, da man in der Vergangenheit auch schon mit diesbezüglichen Situationen konfrontiert wurde. Deshalb bewilligte die Exekutive den angeforderten Beitrag von rund Fr. 530.00 und hofft, dass der Betrieb wie vorgesehen ab 2010 aufgenommen werden kann.

 

Vertrag mit RFO Thun - Westamt genehmigt

Im vergangenen Jahr hat sich die Gemeinde Burgistein - bedingt durch die Auflösung der Zivilschutzorganisation Längenberg - neu dem Zivilschutz Thun - Westamt angeschlossen. Dieser Entscheid erfolgte auch im Blick auf den kommenden Anschluss der Gemeinde Burgistein an den Verwaltungskreis Thun. Aufgrund dieser Neuausrichtung des örtlichen Zivilschutzes ergab sich auch bezüglich der Anpassung im Bereich des regionalen Führungsorgans ein Handlungsbedarf. Folgerichtig hat der Gemeinderat nun das Angebot der Sitzgemeinde Uetendorf angenommen und  sich auch im Bereich des RFO der Organisation Thun - Westamt angeschlossen. Dieses regionale Organ übernimmt die Funktion des bisherigen, örtlichen Gemeindeführungsstabs. Der Vertrag wurde rückwirkend per Januar 2009 abgeschlossen, wobei die anfallenden Kosten aus dem aktuellen Budget abgegolten werden können. Mit diesen Entscheid hat der Gemeinderat nun sämtliche Tätigkeiten im Zivilschutz- und Katastrophenbereich bereits auf die zukünftigen regionalen  Gegebenheiten ausgerichtet.

 

Planungsausschuss für neuen Werkhof eingesetzt

Im Jahre 2001 stellten die Feuerwehr- und Tiefbaukommission gemeinsam dem Gemeinderat Burgistein den Antrag, auf der gemeindeeigenen Parzelle, neben dem Schützenhaus Weierboden, einen neuen Werkhof für die Bedürfnisse dieser beiden Bereich zu erstellen. Der Gemeinderat hat das präsentierte Vorprojekt als sinnvoll und machbar betrachtet, dessen Ausführung jedoch von diversen Randbedingungen abhängig gemacht. Nachdem diese Auflagen, wie Zusammenarbeitsabklärungen mit Nachbarfeuerwehren und absehbare Eingänge von Mehrwertabschöpfungen zwischenzeitlich grösstenteils erfolgt sind, haben die beiden Kommissionen erneut ein Gesuch um Bildung einer Arbeitsgruppe zur definitiven Planung eines zentralen Werkhofs beim Gemeinderat eingereicht. Da die Schäden an Fahrzeugen und Material der Feuerwehr und des Wegwesens, angesichts der aktuellen Unterbringungsmöglichkeiten, in der letzten Zeit massiv zugenommen haben, genehmigte der Gemeinderat diesen ersten Schritt zur Planung eines solchen Gebäudes. Der Ausschuss bestehend aus jeweils drei Vertretern der beiden Kommissionen, den beiden Ressortvorsteher sowie dem Gemeindewegmeister. Dieser hat nun die Aufgabe an dem zentralen Standort die heutigen Raumbedürfnisse und Ansprüche an ein solches Gebäude zu eruieren und auf dieser Basis eine erste Projektidee samt Kostenschätzung dem Gemeinderat zur Beurteilung zu unterbereiten. Die Erstellung des Werkhofs ist, falls die Mehrwertabschöpfungen zur Verfügung stehen und die Gemeindeversammlung dem nötigen Vorhaben zustimmt, in den kommenden beiden Jahren bereits im gültigen Finanzplan der Gemeinde Burgistein vorgesehen.

 

 

Neuer Burgisteiner - Gemeindeverwalter gewählt

Aufgrund der Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers hat der Gemeinderat diese Stelle in diesem Frühjahr ausgeschrieben. Die eingegangenen Bewerbungen wurden zwischenzeitlich gesichtet und bewertet. Nach einem Bewerbungsgespräch und letzten Rücksprachen hat der Gemeinderat Burgistein Mitte Mai Anton Wenger einstimmig als neuen Gemeindeverwalter gewählt. Die Exekutive ist hoch erfreut eine, seit längerem in Burgistein wohnhafte, Person mit den erwünschten Ausbildungen als Gemeindeschreiber und Finanzverwalter anstellen zu können. Anton Wenger wird seine Arbeit am 1. Dezember 2009 aufnehmen und die Funktion nach der Dezember – Gemeindeversammlung ab dem 14. Dezember 2009 übernehmen.
Gleichzeitig hat der Gemeinderat ebenfalls beschlossen, die – anlässlich der letzten Gemeindeversammlung genehmigte – zusätzliche Stelle auf der Gemeindeverwaltung mit der bisherigen Auszubildende – nach deren erfolgreichen Lehrabschluss zu besetzen. Somit wird ab Mitte August Katrin Schneider zu 60% weiterhin beschäftigt sein. Dadurch wird auch beim bevorstehenden Wechsels des Gemeindeverwalters die Kontinuität durch erfahrenes Personal in der Gemeindeverwaltung Burgistein sichergestellt.

 

Gemeinderat setzt sich für den Erhalt der Poststelle ein

Wie aus der Presse zu entnehmen war, ist scheinbar auch die Poststelle Burgistein auch von der Überprüfung der Rentabilität durch die Post - Direktion betroffen. Der Gemeinderat hat sich an seiner letzten Sitzung mit diesen möglichen Schliessungsabsichten der Post befasst. Nachdem erst vor wenigen Jahren die Poststelle im Dorf geschlossen wurde – und dabei postseitig die Zusage zum Weiterbetrieb der Post Burgistein - Station  erfolgte – ist der Gemeinderat Burgistein über möglichen Schliessungsabsichten empört. Er erwartet baldmöglichst direkt von der Post eine klare Information welche Absichten bezüglich der örtlichen Poststelle bestehen. Anschliessend wird er ein Gespräch mit den zuständigen Vertretern fordern um mögliche Lösungen zum Weiterbetrieb der Post abzusprechen.

 

Zusätzlich Verwaltungsstelle schlussendlich bewilligt

Bei der mit 44 Stimmberechtigten gut besuchten Frühjahrsgemeindeversammlung in Burgistein, welche erstmals von Beat Wyss geleitet wurde, wurden schlussendlich - nach mehr oder weniger grossen Diskussionen - alle Traktanden genehmigt. Dem Protokoll der Gemeindeversammlung vom vergangenen Dezember stimmten die Anwesenden vorerst mal ohne Diskussion zu. Zur vorgelegte Gemeinderechnung 2008, welche zum letzten Mal vom abtretenden Finanzverwalter Graber kommentiert wurde, erfolgte nur ein Votum aus der Versammlung. Dieser Rechnung mit einem, gegenüber dem Budget halbierten, Defizit von rund Fr. 42'000.00 wurde dann auch einstimmig genehmigt. Im nächsten Geschäft beantragt der Gemeindepräsident bei der Versammlung - aufgrund einer im letzten Jahr durchgeführten Stellenbewertung - eine zusätzliche Verwaltungsstelle im Rahmen von maximal 80 Stellenprozenten. Wyss erwähnte eingangs, dass der Gemeinderat von diesem maximalen Beschäftigungsgrad jedoch vorerst nur 60 Prozent ausschöpfen möchte. Die anschliessende breite Diskussion brachte Vorbehalte gegenüber dem beantragten Stellenumfang - samt den daraus entstehenden, nicht bezifferten Kosten - wie auch Voten für eine 100 Prozent Stelle. Angesichts der bevorstehenden Wahl eines neuen Gemeindeverwalters rief Wyss die Anwesenden auf, dem Antrag des Gemeinderats zuzustimmen um dem kommenden Gemeindeschreiber möglichst gute Startvoraussetzungen zu bieten. Diesem Aufruf folgten die Stimmbürger mehrheitlich - wobei die Enthaltungen eines guten Drittels der Anwesenden auf grössere Vorbehalte zu diesem Geschäft hinwies. Der anschliessend beantragten Zustimmung zur Auflösung des Gemeindeverbands für hauswirtschaftlichen Unterricht Thurnen, welche vom zuständigen Gemeinderat Mani mit dem Ausscheiden von beteiligten Gemeinden und dadurch erhöhten Kosten begründet wurde, wurde dann wieder oppositionslos zugestimmt. Dies wohl auch, weil sich die neue Lösung mit dem Besuch des hauswirtschaftlichen Unterrichts im benachbarten Seftigen bestens bewährt hat. Im nachfolgenden Info-Block orientierte der Gemeindepräsident über die ersten Infos der BLS bezüglich der Umgestaltungsplanungen im Gebiet der Bahnstation Burgistein - Wattenwil. Anschliessend erhielten die Versammlungsteilnehmenden von FRG - Vizepräsident und Burgisteiner Gemeinderat Hans Ulrich Mani weitere Detailinfos zum im Aufbau begriffenen regionalen Naturpark Gantrisch. Diese Orientierung bezüglich den gesetzlichen Grundlagen, Auswirkungen, Finanzen und bisherigen Erfolgen soll den Stimmenden die Meinungsbildung bis zur Parkabstimmung an der kommenden Winterversammlung ermöglichen. Mit einer Kurzorientierung bezüglich der geplanten Bodensanierung in der Mehrzweckhalle während den kommenden Sommerferien endete die Gemeindeversammlung.

 

Gemeinderat stimmt Rechnung 2008 zu

Die Durchführung der ordentlichen Gemeindeversammlung wurde vom Gemeinderat schon vor einiger Zeit auf den Montag 27. April mit dem Durchführungsort Schulhaus Weierboden fixiert. Als eines der Traktanden wird dann über die Gemeinderechung 2008 zu befinden sein. Diese schliesst, gegenüber dem budgetierten Ausgabenüberschuss von rund Fr. 84'700.00 mit einem halbierten Defizit von rund Fr. 42'300.00 ab. Das Rechnungsergebnis wurde durch kleinere Steuereingänge und grössere Ausgaben im Sozialbereich und Spitex beeinflusst welche dann jedoch durch höhere Rückvergütungen aus dem Finanzausgleich kompensiert wurden. Der Gemeinderat stellte in diesem Zusammenhang einmal mehr fest, dass die Budgetzahlen stark durch die Beschlüsse der vorgesetzten Stellen, ohne Einflussmöglichkeiten der Gemeinden, beeinflusst werden. Neben der Gemeinderechnung wird das Stimmvolk noch über den Antrag aus dem Gemeinderat beschliessen, ob eine zusätzliche, neue Stelle in der Verwaltung mit bis 80%  Beschäftigungsgrad geschaffen werden soll. Dieser zusätzliche Stellenbedarf basiert auf einer Bewertung der Burgisteiner Gemeindeverwaltungsaufgaben, welche durch Verwaltungsfachleute im letzten Jahr erfolgt ist. Ebenfalls zur Abstimmung kommt die Auflösung des "Gemeindeverbands Hauswirtschaftlicher Unterricht Thurnen" welcher durch diverse Austritte seit letztem Jahr nicht mehr funktionell ist. Da die Burgisteiner Jungend diesen Unterricht seit einem Jahr in Seftigen besucht kann von einer Genehmigung ausgegangen werden. Im Rahmen des Traktandum "Info" wird der Gemeinderat die Versammlung wie üblich über den Stand von weiterer aktuellen Geschäften, wie zum Beispiel über den geplanten Naturpark Gantrisch, orientieren.

 

Weiterhin GA-Tageskarten in Burgistein erhältlich
Seit fast einem Jahr stehen seitens der Gemeinde Burgistein via Gemeindeverwaltung oder Homepage www.burgistein.ch zwei GA-Tageskarten zur Reservation für Einheimische und Auswärtige bereit. Nachdem die budgetierte, durchschnittliche Auslastung in den bisherigen Monaten leicht übertroffen wurde, hat der Gemeinderat Burgistein soeben beschlossen dieses Angebot weiterzuführen. Der bisherige Preis von Fr. 35.00 pro Karte und Tag wurde beibehalten, da weiterhin auf den aufwändige Kartenversand verzichtet wird. Somit ist der Bezug dieser Tageskarten auch in Zukunft nur gegen Barzahlung am Schalter der Gemeindeverwaltung möglich ist. Der Gemeinderat Burgistein freut sich mit diesem Angebot den Anreiz für Ausflügen mit dem öffentlichen Verkehr zu schaffen und gleichzeitig auch nichtmotorisierten Personen eine sehr günstige Reisemöglichkeit zu bieten. Und natürlich erwartet die Exekutive, dass noch vermehrt Burgisteinerinnen und Burgisteiner von diesem Angebot der Gemeinde Gebrauch machen werden.

 

Teilrevision Ortsplanung durch Kanton genehmigt

Nach mehrjährigen Planungsarbeiten hatte eine ausserordentliche Gemeindeversammlung die Teilrevision der Burgisteiner Ortsplanung am 16. Oktober 2008 genehmigt. Zusammen mit dem entsprechend angepassten regionalen Teilrichtplan ökologische Vernetzung und einem Siedlungsentwicklungskonzept, als integrierte Bestandteile dieser Teilrevision, wurden diese Unterlagen damals vorschriftsgemäss beim Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) zur definitiven Genehmigung eingereicht. Kürzlich genehmigte nun diese Amtsstelle die Burgisteiner Teilrevision, wobei einzig im Bereich des Siedlungskonzept eine kleine Anpassung vorgenommen wurde. Der Gemeinderat Burgistein nimmt das abschliessende Einverständnis des AGR erfreut zur Kenntnis, kann doch damit der rund 7-jährige Planungsprozess nun endlich abgeschlossen werden. Somit steht nun in den neu genehmigten Wohnzonen endlich wieder Bauland für rund 12 Gebäude zur Verfügung. Die entsprechenden Verträge für die finanzielle Abgeltung der Mehrwerte sowie die nötigen Reglemente wurden bereits vorgängig abgeschlossen respektive genehmigt, so dass in nächster Zeit mit ersten Baueingaben gerechnet werden kann.    

 

 

Zustimmung zur regionalen Ausarbeitung der Gefahrenkarte

Wie die Kantonsregierung mitteilte, soll bis Ende 2011, analog der Forderung des Bundes, die flächendeckende Erarbeitung von Naturgefahrenkarten in sämtlichen bernischen Gemeinden erfolgen. Aufgrund dieser Vorgabe wurden, seitens des zuständigen Kreisoberingenieurs, den Gemeinden des mittleren Gürbetal angeboten diese kommunalen Karten in einer regionalen Zusammensetzung durch diese kantonale Stelle erarbeiten zu lassen. Die Kosten für diesen Grundlagenplan werden zu 90% von Bund und Kanton übernommen. Im Rahmen der kürzlichen Teilrevision der Burgisteiner Ortsplanung wurde nur, mit bereits beträchtlichen Kosten, für einen Teil der Gemeinde eine entsprechende Karte ausgearbeitet. Der Gemeinderat befand zudem, dass mit der regionalen Erarbeitung auch die gemeindeübergreifenden Gefahrengebiete ohne Schnittstellen bearbeitet werden können. Da durch dieses regionale Angebot zu einem relativ kostengünstigen Preis das gesamte Gemeindegebiet entsprechend beurteilt wird, hat der Gemeinderat Burgistein diesem Angebot zugestimmt. Die entsprechenden Kosten werden somit im Gemeindebudget 2010 aufgenommen werden.

 

 

Erhöhter Burgisteiner Zustupf an Wattenwiler Ferienpass

Die Organisatoren der Ferienpassaktion Wattenwil haben erneut ein Gesuch zur finanziellen Unterstützung ihrer alljährlichen Aktion an die Gemeinde Burgistein gerichtet. Auch im kommenden Sommer möchten die Initianten den nicht ferienabwesenden Kindern ein breitgefächertes Angebot an spannenden und abenteuerlichen Freizeitbeschäftigungen anbieten. In den letzten Jahren haben auch immer zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Burgistein diese angebotenen Aktivitäten nutzen dürfen. Da zudem die meisten Angebote für die Jugendlichen kostenlos sind hat die Burgisteiner Exekutive einstimmig beschlossen im 2009 ihren finanziellen Beitrag gleich zu verdoppeln. Die Ratsmitglieder hoffen mit dem erhöhten Beitrag die Angebote der Ferienpassaktion zu sichern oder sogar zu erweitern. Gleichzeitig sieht der Gemeinderat diese Unterstützung als Einsatz für eine zielgerichtete Jugendarbeit im Rahmen seiner diesbezüglichen Grundsätze.

 

 

Neuer Finanzplan wurde mit Vorbehalt genehmigt

Anlässlich der letzten Sitzung hat der Gemeinderat von Burgistein turnusgemäss den überarbeiteten Finanzplan 2009 bis 2013 behandelt welcher auf den bisherigen Rechnungsergebnissen, den Investitionsbegehren der Kommissionen und der bisherigen Steueranlagen basiert. Als Investition vorgesehen sind in den kommenden Jahren im Bereich des Tiefbaus Teilsanierungen von Gemeindestrassen sowie Erneuerungen der Wasserversorgungsleitungen im Gebiet Pfandersmatt gemäss der Mehrjahresplanung. Im Schulebereich stehen primär der Ersatz der Heizanlagen, die Sportplatzerweiterung im Burgiwil samt einer Pausenplatzaufwertung und die laufende Erneuerung der EDV-Ausbildungsanlage an. Für die Jahre 2010 / 2011 ist auch die Realisierung des seit langem geplanten Werkhofs im Gebiet Weierboden eingerechnet, welche zur zentralen Unterbringung sämtlicher Fahrzeuge des Tiefbaus und der Feuerwehr dient und damit langfristig zur Senkung der Betriebs- und Unterhaltskosten führen wird. Terminlich noch nicht erste Priorität hat die ausstehende Fassadensanierung der Gemeindeliegenschaft Hofacker. Die fixierten Projekte ergeben für den berechneten Zeitraum jährliche Investitionen zwischen Fr. 100'000.00 und Fr. 500'000.00. Basierend auf dieser Investitionsplanung und den momentan bekannten kantonalen  Vorgaben weisen die Ergebnisse der laufenden Rechnung für die kommenden Jahre abwechselnd Ein- und Ausgabenüberschüsse bis Fr. 100'000.00 aus ohne jedoch absehbar zu einer massiven Neuverschuldung zu führen. Positiv beeinflusst werden zudem diese Ergebnisse wenn die kommenden Mehrwertabschöpfungen aus den erfolgten Neueinzonungen zur Teilfinanzierung dieser Investitionen beigezogen werden können. Der Gemeinderat konnte jedoch dem vorliegenden Finanzplan nur unter Vorbehalt zustimmen. Dies, da in der vorgelegten Planungsgrundlage die unerwartete finanzielle Zusatzbelastung durch den, anlässlich der letzten Gemeindeversammlung, gegen den Willen des Gemeinderats und der Kommissionen, genehmigten Kredit für die kurzfristige Sanierung des Turnhallenbodens noch nicht berücksichtigt wurde.

 

Trotz roten Zahlen einen Zusatzkredit von Fr. 75'000.00 genehmigt

Gesamthaft besuchten die überdurchschnittliche Zahl von 96 Stimmberechtigte die diesjährige Dezember-Gemeindeversammlung von Burgistein, was einer Stimmbeteiligung von rund 12 % entsprach. Zu Beginn konnten die anwesenden 11Jungbürgerinnen und –bürger den Bürgerbrief in Empfang nehmen. In seinem Grusswort wünschte sich Gemeinderat Hans Ulrich Mani, dass sie sich, als neue „Passagiere“ der „Politik-Motorschiffe Burgistein, Bern und Helvetia“ aktiv am Kurs dieser „Polit-Schifffahrt“ – sei es als aktive Passagiere oder als Mannschaftsmitglied - beteiligten. Nach diesem Einstieg wurde als erstes „richtiges“ Geschäft das Protokoll der ausserordentlichen Versammlung zur Teilrevision der Ortsplanung von Mitte Oktober ohne Anpassungen einstimmig genehmigt. Beschlossen wurde zudem, bei einer Gegenstimme, dass die Ansätze der Einkommens-, Vermögens- und  Liegenschaftssteuern sowie Hundetaxen in der bisheriger Höhe beibehalten werden. Bei der Budgetberatung stellte dann die Frau des Finanzverwalters, zusammen mit Mitgliedern des Turnvereins, den Antrag, einen Kredit für die Sanierung des Turnhallenbodens, statt mit der kommenden Mehrwertabschöpfung, direkt mit dem kommenden Budget zu finanzieren. Die Vertreter der Fachressorts Schule und Bau riefen auf, diese Arbeiten von Fr. 75'000.00, angesichts der Auswirkungen auf die Finanzen der kommenden Jahre sowie dem Wiederspruch zu den Prioritäten der Kommissionen im Finanzplan, wie vorgesehen über die kommenden Mehrwertabschöpfungen zu berappen. Zudem machte Gemeinderat Mani aufmerksam, dass die Glaubwürdigkeit der Exekutive leiden würde, wenn vorher im Rahmen der Budgeterstellung 2009 diversen Kommissionen, aufgrund der absehbar roten Zahlen, eingereichte Bedürfnisse gestrichen werden und dann gleichzeitig langfristige Verpflichtungen in einem Mehrfachen der gestrichenen Beträge eingegangen würden. Trotz dieser Argumente setzten sich schlussendlich die Befürworter der Hallensanierung mit einem kleinen Stimmenvorsprung durch. Mit dieser massiven Zusatzbelastung wurde anschliessend auch das gut vier Millionen umfassende Budget mit einem Ausgabenüberschuss von rund Fr. 41'000.00 einstimmig genehmigt. Damit wurden auch den Investitionen 2009 von rund Fr. 288'000.00, wovon alleine der Tiefbaubereich Fr. 190'000.00 für Strassen-, Gewässer- und Wasserversorgungssanierungen beansprucht, zugestimmt. Die massive Erhöhung der Kontokorrentlimite von Fr. 400'000.00 auf Fr. 1'500'000.00, welche primär durch die kantonale Neuregelung im Bereich der Spitex - Finanzen der Sitzgemeinde Burgistein bedingt ist, erwuchs keine Opposition. Bei den Wahlgeschäften wurde als erstes die bisherige Vize-Präsidenten Rosmarie Stettler in stiller Wahl in ihrem Amt bestätigt. Anschliessend genehmigte die Versammlung ohne Diskussion die Wiederwahlen von Hans-Rudolf Bigler als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission, Peter Gilgen und Martin Fankhauser als Mitglieder der Schulkommission, sowie Walter Dietrich, Toni von Niederhäusern, Christoph Stähli und Peter Bigler als Mitglieder der Tiefbaukommission. Als neue Kommissionsmitglieder gewählt wurden Martin Megert in die Tiefbaukommission sowie Thomas Grünig und Toni Caradonna in die Schulkommission. Im Rahmen der Gemeindeversammlung wurden zudem die, per Ende 2009 zurückgetretenen Peter Stalder als Gemeindepräsident und die Exekutivmitglieder Nadja Ritschard und Walter Aeschbacher mit einem Präsent verabschiedet. Zu Beginn der nachfolgenden Orientierungen klärte der Ressortvorsteher Planung Hans Ulrich Mani die Anwesenden über den aktuellen Stand bei der, gemeindeseitig genehmigten, Teilrevision Ortsplanung auf, welche sich nun beim AGR zur definitiven Genehmigung befindet. Wenn keine unerwarteten Schwierigkeiten auftauchen, sollten dann diesen neuen Baugebieten im kommenden Jahr für die Bauinteressierten zur Verfügung stehen. Zudem warb Gemeinderat Mani erneut für die vermehrte Nutzung der Buslinie Riggisberg – Burgistein – Wattenwil, welche nun, dank dem angepassten Fahrplan, ab dem 14. Dezember auf die Bedürfnisse der Schüler und Pendler Rücksicht nimmt. Immer noch in Verhandlung steht die Gemeinde mit den regionalen und kantonalen Fachstellen bezüglich den angestrebten Optimierungen des Wochenfahrplans sowie der Einführung einer minimalen Sonntagserschliessung des Dorfs durch den öffentlichen Verkehr.

Nach dem offiziellen Teil der Gemeindeversammlung folgte der traditionell offerierte Gemeinde - Apéro. Hier konnte im lockeren Rahmen der Kontakt zwischen den „Alt-“ und „Neu-Einwohnern“, den Jungbürgern sowie zwischen der Bevölkerung, den Kommissions- und Gemeinderatsmitglieder hergestellt werden.

 

Behördemitglieder nun ohne "Strafsteuern"
Aufgrund der kantonalen Vorgaben erhielten in der Vergangenheit auch die Burgisteiner Behördenmitglieder für ihre bescheidenen Fix - Entschädigungen Lohnausweise. Trotz diesen Minimalbeträgen führten diese "Zusatzverdienste" in Einzelfällen, progressionsbedingt, zu beachtlichen steuerlichen Mehrbelastungen. Daraus resultierte grosser Ärger der betroffenen Behördenvertreter sowie auch entsprechende Rücktrittsabsichten. Zudem entstand für die Gemeindeverwaltung ein beträchtlicher Aufwand beim Erstellten all dieser Lohnausweise, welche auch für kleinste Beträge von Fr. 100.00 erstellt werden mussten. Angesichts dieser Situation hat der Gemeinderat mögliche Lösungsvarianten, welche den geltenden kantonalen Randbedingungen entsprechen, überprüfen lassen. Aufgrund eines Vorschlags von Gemeinderatsmitglied Hans Ulrich Mani gab die Burgisteiner Exekutive den betroffenen Kommissionen eine entsprechende Lösung in die Kurzvernehmlassung. Diese sieht vor, dass alle bisherigen Fixentschädigungen der Präsidenten, Sekretäre und Fachmitglieder durch eine Erhöhung deren Sitzungsgelder weit möglichst kompensiert werden, da diese, bis zu einem kantonal vorgegebenen Maximalbetrag, nicht steuerpflichtig sind. Dadurch werden die Mehraufwendungen dieser Leitungspersonen anlässlich dem effektiven Anfall vor und nach der Sitzungen abgegolten. Nachdem während der Vernehmlassung keine Einwände eingegangen sind hat der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung die nötigen Änderungen im Anhang des kommunalen Personalreglements rückwirkend genehmigt. Somit können die Entschädigungen in Burgistein ab diesem Jahr in fast allen Fällen ohne Lohnausweise respektive "Strafsteuer" im bisherigen Umfang ausbezahlt werden.

 

Massnahmen gegen "Rennfahrer" im Dorfgebiet
In den letzten Monaten wurde, im Auftrag der Tiefbaukommission, durch den TCS eine weitere periodische Geschwindigkeitskontrolle in den Dorfgebieten mit Zone 30 durchgeführt. Aufgrund der Auswertungen aller Messwerte im oberen und unteren Dorfteil musste festgestellt werden, dass die signalisierten Geschwindigkeit von 30 km/h durch einzelne Fahrzeugführer, teilweise massiv um 20 bis 30 km/h, überschritten wurde. Da viele dieser groben  Überschreitungen, primär bei der Messstelle im Burgiwil, während den Schulzeiten erfolgten empfahl der TCS, bei der Wertung dieser Ergebnisse, dass entsprechende Massnahmen einzuleiten seien. Der Gemeinderat Burgistein hat nun, aufgrund des Antrags der Tiefbaukommission, als erste Massnahme eine Antrag an die zuständige Polizeistelle gestellt. Demnach werden in diesem Gebiet in der nächsten Zeit polizeiliche Radarmessungen erfolgen. Sollten, trotz diesen polizeilichen Kontrollen, weiterhin die signalisierte Geschwindigkeit  auf den Schulwegen durch vereinzelnde, unverantwortliche Fahrzeugführer missachtet werden, würden weitere Massnahmen umgesetzt. Insbesondere müssten dann, gemäss den Vorschlägen des TCS respektive der Tiefbaukommission, bei den neuralgischen Punkten die Tempolimiten mit baulichen Begleitmassnahmen durchgesetzt werden. Das Ziel der Burgisteiner Behörden bleibt weiterhin auf den Gemeindestrassen ein möglichst gefahrloses Nebeneinander von stärkeren und schwächeren Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten.

 

Geschäfte der Winter - Gemeindeversammlung festgelegt
An seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat Burgistein mit den Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung befasst. Diese wird am Samstagnachmittag 13. Dezember stattfinden. Erste, ordentliche Geschäfte werden die Festlegung der Steueranlagen und die Genehmigung des Gemeindebudgets 2009 sein. Als Wahlgeschäfte stehen die Bestimmung von zwei neuen Mitgliedern der Schulkommission, für die abtretenden Ruth Franceschina und Kathrin Mösch, sowie die Nachfolge von Andreas Zurbuchen, als Mitglied der Tiefbaukommission, an. Ebenfalls ist die Wiederwahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission, von zwei Schulkommissonsmitglieder und der Vize-Gemeindepräsidentin vorgesehen.
Bedingt durch den höheren Finanzumsatz, dies primär im Zusammenhang mit der Funktion von Burgistein als Sitzgemeinde der Spitex - Dienste oberes Gürbetal, beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung eine Erhöhung der bisherigen Kontokorrentlimite. Anlässlich dieser Versammlung wird auch die Verabschiedung des abtretenden Gemeindepräsidenten Peter Stalder und der übrigen zurücktretenden Gemeindräte / -rätin erfolgen.
Abgeschlossen wird auch diese Dezember-Versammlung der Gemeinde Burgistein mit dem traditionellen Apéro. Dieser Gratistrunk bietet jeweils die Möglichkeit von zwangslosen Aussprachen und Diskussionen zwischen den Behörden, der Verwaltung, den Gemeindebürgern sowie den, am 30. November neu gewählten, Gemeinderatsmitgliedern.

 

Zivilschutzvertrag mit Thun - Westamt genehmigt
An seiner letzten Sitzung befasste sich der Gemeinderat Burgistein unter anderem mit der definitiven Regelung bezüglich des Anschlusses des örtlichen Zivilschutzes an eine regionale Organisation. Eine Neuorientierung wurde nötig, da die Zivilschutzorganisation Längenberg, welcher Burgistein seit einigen Jahren angehörte, die definitive Bewilligung seitens des Kantons nicht erhalten hatte. Nach Abklärung der Anschlussmöglichkeiten hat sich in den Verhandlungen der letzten Monate eine Neuorientierung Richtung Uetendorf respektive Zivilschutzorganisation Thun - Westamt als sinnvollste Lösung ergeben. Angesichts der, ab 2010 geltenden, Zugehörigkeit der Gemeinde Burgistein zur Region Thun war dieser Entscheid naheliegend. Ebenfalls vorgesehen ist, dass dadurch auch der kommende Anschluss an ein regionales Führungsorgan in diese Richtung vollzogen wird. Auf die Ernennung eines Gemeindevertreters in die Leitung der Zivilschutzorganisation Thun - Westamt hat der Gemeinderat Burgistein momentan verzichtet, da sich der aktuelle Ressortvorsteher Paul Grünig bekanntlich im November 2008 nicht mehr zu Wahl zur Verfügung stellt. Somit wird der neu zusammengesetzte Gemeinderat anfangs 2009 diesen Gemeindevertreter, wohl den Ressortverantwortlichen Sicherheit, anfangs der Legislatur ernennen.

 

Beitrag an Schafzüchter - Jubiläum
In diesem Jahr feiert die Schafzuchtgenossenschaft Seftigen und Umgebung ihr 60-jähriges Bestehen unter anderem mit einer Jubiläumsschau am 3. Oktober 2008 in Burgistein. Für diesen Anlass reichte der Verein ein Beitragsgesuch an die Gemeinde Burgistein ein. Angesichts der Tatsache, dass auch viele Burgisteiner Schafzüchter in diesem Verein sehr aktiv sind hat sich der Gemeinderat für die Unterstützung des Anlasses ausgesprochen. Somit wird auch die Gemeinde Burgistein für die Jubiläumsschau eine Glocke samt Riemen spenden um den Einsatz der Schafzüchter in den letzten 60 Jahren zugunsten der Allgemeinheit auf diese Art zu honorieren.

 

Junge Fussballer trainieren gratis
Seit Jahren unterstützt der Gemeinderat Burgistein Jugendaktivitäten in der Gemeinde, bei welchen der finanzielle Beitrag möglichst vollumfänglich und ohne administrativer Aufwand direkt den Jugendlichen zugute kommt. Unter diesem Gesichtspunkt wurde auch das Gesuch des FC Wattenwil für die erneute Nutzung der Turnhalle für das Wintertraining der Fussball - Junioren beurteilt. Da die Trainingsbelegung der Halle durch den bisher vorgesehenen Verein wiederum nicht wahrgenommen werden kann, beantragte die Schulkommission dem Gemeinderat der Nutzung durch die jungen Fussballer zuzustimmen. Da zudem diese Nutzung der letzten Jahre problemlos verlief fiel dem Gemeinderat der positive Entscheid leicht. Aufgrund der Tatsache, dass auch diverse Burgisteiner Jugendliche beim FC Wattenwil mitmachen, war auch der Gemeinderatsentscheid zum erneute Verzicht auf die Hallenmiete zugunsten der jungen Sportler nur noch eine reine Formsache.

 

Gemeindebudget 2009 erneut mit Defizit
An seiner Sitzung hat sich der Gemeinderat Burgstein ausführlich mit dem Budgetentwurf für das kommende Jahr befasst. Aufgrund der Anträge aus den Kommissionen und Fachbereichen sowie den kantonalen Vorgaben zeigte der erste Entwurf einen Ausgabenüberschuss von beinahe Fr. 85'000.00. Da dieser negative Budgetentwurf auf der bisherigen Steueransätzen basierte, war sich der gesamte Gemeinderat einig, dass die angestrebte Senkung des bisherigen Steuersatzes von 1.86 für das kommende Jahr noch nicht opportun ist. Dies auch angesichts der absehbaren Einflüsse der verschlechterten Wirtschaftslage auf die Steuereinnahmen und der momentanen Ungewissheit betreffend dem Eingang der zu erwarteten Mehrwertabschöpfungen aus der kürzlich genehmigten Teilrevision der Ortsplanung. Gemäss seiner mittelfristigen Finanzplanung will der Gemeinderat in den nächsten Jahren jedoch weiterhin mit einem möglichst ausgeglichenen Gemeindehaushalt arbeiten wobei die nötigen Investitionen in die Infrastruktur gemäss Planung zu berücksichtigen sind. Aufgrund dieser Vorgabe hat er deshalb bei der Budgetberatung in diversen Bereichen Kürzungen vornehmen müssen. Nichts ändern konnte die Exekutive jedoch an den weiter erhöhten Budgetposten im Bereich Bildung und Gesundheit / Spitex welche durch Entscheide der kantonalen Stellen beeinflusst werden. Nach den Kürzungen in den Ressorts legt der Gemeinderat den Stimmbürgern ein Budget vor, welches, bei jeweils etwas über Fr. 4.3 Millionen Ein- und Ausgaben, noch ein Restdefizit von rund Fr. 33'500 vorsieht. Angesichts der Einnahmenreduktionen bedingt durch diversen Gebührensenkungen zugunsten der Einwohnenden in den vergangenen Jahren hält der Gemeinderat das Budget 2009 für eine vertretbare Lösung und empfiehlt dieses, zuhanden der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember, einstimmig zur Annahme.

 

Alle Geschäfte einstimmig genehmigt
Gemeindepräsident Peter Stalder konnte 35 Stimmberechtigte an der ordentlichen Gemeindeversammlung begrüssen. Der, mit einem kleinen Überschuss abschliessende, Gemeinderechnung 2007 wurde zugestimmt. Bei einem Rechnungsumfang von rund 3,6 Millionen Franken ergab sich ein bescheidener Einnahmenüberschuss von rund Fr. 13'000.00 was, gegenüber dem budgetierten Aufwandüberschuss von Fr. 5'000.00, einer Verbesserung von knapp Fr. 20'000.00 entspricht. Das auf den ersten Blick positive Ergebnis ist jedoch von einigen massiven Abweichungen gekennzeichnet. Bei den Ausgaben fallen vor allem die nicht budgetierbare Behebung der Unwetterschäden vom vergangenen Sommer im Betrag von knapp Fr. 50'000.00 ins Gewicht. Auch die massiven Mindereinnahmen bei den Einkommenssteuern natürlicher Personen von rund Fr. 175'000.00 beeinflussten das Gesamtergebnis. Ausgeglichen wurden diese Negativposten durch die Rückzahlung von knapp Fr. 160'000.00 in die Burgisteiner Finanzen, welche aus Übernahme des Spitals Riggisberg durch den Kanton Bern stammten. Als positiver Punkt konnten die Anwesenden jedoch den erneuten Schuldenabbau von Fr. 100'000.00 im vergangenen Jahr zur Kenntnis genommen. Genehmigt wurde ebenfalls der Beschluss über die Teilrevision der Gemeindeordnung, welche Anpassungen im Bereich der Ausstandspflicht, der Kompetenzen bezüglich Zusammenarbeitsverträge und der neu zugelassenen eingetragenen Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare beinhaltet. Ohne Diskussion wurde auch die Sanierung der Wasserleitungen im Gebiet Burgistein - Station genehmigt, bei welcher für rund Fr. 550'000.00 das rund 60-jährige, leckanfällige Graugussnetz in den nächsten 10 Jahren ersetzt werden soll. Gemäss den Ausführungen des Ressortchefs Beat Wyss soll die Belastung der Spezialfinanzierung durch die Ausführung in jährlichen Etappen zu jeweils rund Fr. 50'000.00 in Grenzen gehalten werden. Gemeinderat Hans Ulrich Mani orientierte die Anwesenden über den Stand der Teilrevision Ortsplanung welche nicht wie vorgesehen an dieser Versammlung zur Abstimmung vorlag. Bedingt durch die von der kantonalen Fachstelle nachträglich eingeforderten, zusätzlichen Unterlagen musste dieses Geschäft auf eine, im kommenden Herbst, stattfindende, ausserordentliche Gemeindeversammlung verschoben werden. Die öffentliche Auflage kann jedoch nun im kommenden Juni erfolgen. Mani orientierte weiter über den gemeinderätlichen Kampf um den Erhalt respektive Ausbau der Buslinie Riggisberg - Burgistein Dorf - Wattenwil - Grundbach. Mit den gemeinsamen Eingaben der beteiligten Gemeinden zum anstehenden Fahrplanwechsel wird für die Pendler, Schüler und übrigen Gemeindebürger eine benutzergerechte Grundversorgung mit  10 Kurspaaren gefordert. Damit soll die Buslinie durch ein attraktives Angebot die zum Weiterbetrieb vom Kanton geforderten, nötigen Frequenzen erreichen. Gleichzeitig rührte der Gemeinderat die Werbetrommel für die, ab dem 1. Juli auf der Gemeindeverwaltung Burgistein zur Verfügung stehenden, GA - Tageskarten. Zum Abschluss orientierte Peter Stalder die Anwesenden noch ausführlich über die revidierten Regelungen bezüglich der Bekämpfung des Feuerbrands, welchem im vergangen Jahr auch viele Burgisteiner - Obstbäume zum Opfer gefallen sind.

 

Traktanden der Gemeindeversammlung sind klar
Wie üblich werden an der ordentlichen Gemeindeversammlung die Burgisteiner Stimmberechtigten über die, mit einem kleinen Überschuss abschliessende, Gemeinderechnung 2007 befinden können. Daneben hat der Gemeinderat noch den Beschluss über die Teilrevision der Gemeindeordnung traktandiert, welche Anpassungen im Bereich der Ausstandspflicht, der Kompetenzen bezüglich Zusammenarbeitsverträge und der neu zugelassenen eingetragenen Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare beinhaltet. Ebenfalls zur Abstimmung kommt die Sanierung der Wasserleitungen im Gebiet Burgistein – Station, bei welcher für rund Fr. 550'000.00 das rund 60-jährige, leckanfällige Graugussnetz ersetzt werden soll. Um die Belastung der Spezialfinanzierung in Grenzen zu halten, beabsichtigt der Gemeinderat die Ausführung in jährlichen Etappen zu jeweils rund Fr. 50'000.00 aufzuteilen. Nicht wie geplant traktandieren konnte die Exekutive den Beschluss über die Teilrevision der Ortsplanung. Da von der kantonalen Fachstelle nachträglich zusätzliche Planunterlagen angefordert und die Rahmenbedingungen erneut geändert wurden, musste dieses Geschäft auf eine, voraussichtlich im kommenden Herbst, stattfindende, ausserordentliche Gemeindeversammlung verschoben werden. Diesbezüglich wird der Gemeinderat, neben Infos zu anderen pendenten Geschäften, an der Versammlung vom 26. Mai die Anwesenden orientieren.

 

Gemeinderechnung 2007 verabschiedet
Zuhanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 26. Mai hat der Gemeinderat Burgistein an seiner letzten Sitzung die Gemeinderechnung 2007 einstimmig verabschiedet. Bei einem Rechnungsumfang von rund 3,6 Millionen Franken ergab sich ein bescheidener Einnahmenüberschuss von rund Fr. 13'000.00 was, gegenüber dem budgetierten Aufwandüberschuss von Fr. 5'000.00, einer Verbesserung von knapp Fr. 20'000.00 entspricht. Das auf den ersten Blick positive Ergebnis ist jedoch von einigen massiven Abweichungen gekennzeichnet. Bei den Ausgaben fallen vor allem die nicht budgetierbare Behebung der Unwetterschäden vom vergangenen Sommer im Betrag von knapp Fr. 50'000.00 ins Gewicht. Auch die massiven Mindereinnahmen bei den Einkommenssteuern natürlicher Personen von rund Fr. 175'000.00 beeinflussten das Gesamtergebnis. Ausgeglichen wurden diese Negativposten durch die Rückzahlung von knapp Fr. 160'000.00 in die Burgisteiner Finanzen, welche aus Übernahme des Spitals Riggisberg durch den Kanton Bern stammten. Als positiver Punkt hat der Gemeinderat jedoch der erneute Schuldenabbau von Fr. 100'000.00 im vergangenen Jahr zur Kenntnis genommen. Die Burgisteiner Finanzkennzahlen zeigen auf, dass der Gemeindehaushalt grösstenteils gute und solide Werte aufweist.

 

Feuerwehr Burgistein
Inspektion
Die Feuerwehr Burgistein wird in diesem Jahr wieder einmal durch unseren Feuerwehrinspektor und den Regierungsstatthalter überprüft. Die Inspektion findet am
Mittwoch, 30. April 2008 im Raum Weierboden statt.
Für die Postenarbeiten und eine Einsatzübung werden zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr Umleitungen notwendig sein.
Wir danken der Bevölkerung für das Verständnis.

Alarmierung der Feuerwehr
Bei Brandmeldungen immer direkt über die
Alarmnummer 118
die Feuerwehr aufbieten, da sonst wertvolle Zeit verloren geht. Bei Hochwasser ist in den letzten Jahren die Einsatzzentrale der Polizei immer wieder überlastet gewesen. Hier ist es sinnvoll, wenn die Nr. 118 besetzt ist, direkt mit der Feuerwehr Kontakt aufzunehmen:

Kommandant Beni Hählen               033 356 37 35     079 546 56 35
Vizekommandant Peter Gilgen       033 356 46 61     079 222 71 46

Feuerwehrkommission Burgistein

 

 

Weitere Jugendanlässe erhalten Finanzbeiträge
Nach dem Grundsatz des Gemeinderats Burgistein, soweit möglich Jugendarbeit zu unterstützen, welche durch die einheimischen Jugendlichen genutzt werden kann, hat die Exekutive zwei weiteren Beitragsgesuchen entsprochen. Zum einen bewilligte der Gemeinderat wiederum einen Beitrag an den Seftiger Ferienpass, welcher in den Sommerferien Anlässe, auch für Burgisteiner Jugendliche, in diversen Bereichen anbieten wird. Zusammen mit dem ebenfalls unterstützen Ferienpass - Angebot aus Wattenwil stehen somit den jungen Burgisteiner nun eine breite Auswahl an Beschäftigungen zur Verfügung. An derselben Sitzung wurde auch der Unterstützungsnachfrage für das Jodler-Nachwuchstreffen vom 14. September in Belp entsprochen. Auch im Folklorebereich sollen die Burgisteiner Kinder und Jugendlichen bei ihrem Hobby die Unterstützung der Gemeinde erhalten. Der finanzielle Zustupf hilft das Ergebnis der Probearbeit im Rahmen eines Auftritts dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit diesen Finanzbeiträgen hat der Gemeinderat Burgistein, allein im ersten Quartal 2008, bereits sechs Unterstützungsgesuche für die Jugendarbeit mit örtlicher Beteiligung im Sport-, Folklore- und Freizeitbereich bewilligen können. 

 

Gemeinde setzt sich gegen möglichen ÖV - Abbau des Kantons zur Wehr 
Anlässlich einer gemeinsamen Sitzung der regionalen und kantonalen Fachstellen, dem Betreiber der Buslinie und den betroffenen Gemeinden wurde von der kantonalen Seite die mangelhaften Frequenzen auf der der Buslinie 56 Riggisberg - Burgistein - Wattenwil/Grundbach gerügt. Die kantonale Überprüfung des Weiterbetriebs dieser Linie war bereits im Dezember durch einen Presseartikel im "Thuner Tagblatt" öffentlich publik gemacht worden. Bei der gemeinsamen Sitzung gab der kantonale Vertreter zudem bekannt, dass die schriftlichen gestellten Anträge der Gemeinden Burgistein und Wattenwil für den Busbetrieb am Sonntag (im Umfang des geltenden Samstagfahrplans) und ein mittelfristiger Ausbau von heute sieben auf neu zwölf Verbindungspaare nicht berücksichtigt werden. Dies, da die kantonale Fachstelle nicht glaube, dass dazu genügend Bedarf vorhanden sei, wie dies ja die Frequenzen bei den heutigen Kursen zeigen. Nach eingehender Diskussion wurde anlässlich der gemeinsamen Sitzung kurzfristig zwei Massnahmen beschlossen. Zum einen werden die betroffenen Gemeinden baldmöglichst die Nutzer im Einzugsbereich der Buslinie detailliert über die Reisemöglichkeiten basierend auf den aktuellen Busverbindungen mit geeigneten Mitteln (Gemeindeorgan, Homepage usw.) orientieren. Um allfällige kurzfristige Anpassungen und Optimierungen auf der Basis des bestehenden Fahrplans per Fahrplanwechsel Dezember 2008 zu planen, sowie Bedürfnisabklärungen bezüglich der mittelfristig geforderten Zusatzkursen auf einer konkreten Nutzerbasis zu erhalten, werden durch die Gemeinden in den nächsten Wochen Umfragen bei den Betroffenen durchgeführt. Nachdem der Gemeinderat Burgistein seit längerem für die relativ hohen Gemeindebeiträge an den öffentlichen Verkehr vom Kanton eine entsprechende Erschliessung im gesamten Gemeindegebiet fordert, erwartet er, dass er aufgrund der beschlossenen Massnahmen entsprechende Unterstützung für den Erhalt respektive Ausbau der Buserschliessung im Gebiet Burgistein-Dorf erhält. Dies umso mehr, da diese Buslinie zusätzlich dem Westbereich des geplanten Naturparks Gantrisch als umweltverträgliche Erschliessung, dies notabene gemäss den kantonalen und bundesseitigen Vorgaben, dienen soll.

 

Burgistein unterstützt Ferienpass Wattenwil
Auch in diesem Jahr richteten die Organisatoren der Ferienpassaktion Wattenwil ein Unterstützungsgesuch an den Gemeinderat Burgistein. Denn auch im bevorstehenden Sommer möchten die Initianten den daheimgebliebenen Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit für erlebnisreiche und abenteuerliche Freizeitbeschäftigungen anbieten. Nachdem in den früheren Jahren immer auch aus Burgisteiner Jugendliche diese Angebote nutzen konnten beschloss der Gemeinderat einstimmig ebenfalls 2008 einen Beitrag an die Kosten dieser Aktion auszurichten. Die Burgisteiner Exekutive hofft mit diesem Zustupf das Weiterbestehen der Ferienpassaktion Wattenwil zu sichern und die Organisatoren zum weiteren Einsatz, auch in den kommenden Jahren, zu motivieren.

 

Tempolimiten meistens eingehalten
An seiner letzten Sitzung nahm der Gemeinderat Burgistein den Bericht der Kantonspolizei über die Geschwindigkeitsmessung 2007 auf den Kantonsstrassen in Burgistein zur Kenntnis. Aus den Unterlagen ging hervor, dass an drei Tagen Messungen im Bereich Burgistein-Dorf und Station durchgeführt wurden. Bei einem Total von 393 kontrollierten Fahrzeugen im Rahmen der Radarmessungen ergaben sich 18 Überschreitungen der angegebenen Tempolimiten. Dabei waren drei Fahrzeugführer so schnell unterwegs, dass sich diese nicht mehr eine Ordnungsbusse sondern eine Verzeigung einhandelten. Im Vergleich zu den Kontrollen in früheren Jahren auf denselben Strassenabschnitten zeigte sich, dass sich der Anteil festgestellter "Schnellfahrer" mit knapp 5% gegenüber der Vergangenheit diesmal eher bescheiden ausnahm.

 

Anschluss an den Thuner Anzeiger wird erfolgen

Anlässlich einer ersten Konsultativumfrage des Gemeindeverband Thuner Amtsanzeiger hat sich die Gemeinde Burgistein bereits im letzten Sommer, angesichts des Wechsels im Jahre 2010 in den Verwaltungskreis Thun, für einen Wechsel des offiziellen Publikationsorgans auf diesen Zeitpunkt ausgesprochen. Zwischenzeitlich haben sich nun praktisch alle Gemeinden, welche ebenfalls neu zum Kreis Thun stossen werden, zu diesem Schritt entschlossen. Auf die definitive Nachfrage des Gemeindeverbands Thuner Amtsanzeiger hat sich nun der Gemeinderat Burgistein definitiv entschieden, sich anlässlich der kommenden Abgeordnetenversammlung im April in den Gemeindeverband aufnehmen zu lassen. Dieser Beitritt erfolgt ohne finanzielle Folgen da der Gemeindeverband auf eine Einkaufssumme verzichten. Somit ist sichergestellt, dass mit der Umsetzung der Bezirksreform ab 2010 auch Burgistein mit dem offiziellen Organ des neuen Verwaltungsbezirks bedient wird. Bis zu diesem Zeitpunkt wir die Gemeinde jedoch noch weiterhin ihre offiziellen Publikationen aus dem Seftiger Amtsanzeiger entnehmen können.

 

 

Vereinbarung zum RegioGIS Berner Oberland genehmigt
Nachdem der Gemeinderat Burgistein im vergangenen Sommer sein grundsätzliches Interesse am Projekt RegioGIS Berner Oberland angemeldet hat, wurde zwischenzeitlich durch die Region Thun-InnertPort (TIP) ein entsprechender Vereinbarungsentwurf vorbereitet. Aus dem Entwurf geht nun definitiv hervor, dass auf dieser Datendrehscheibe in Zukunft voraussichtlich flächendeckend über den ganzen Kanton Bern die amtliche Vermessung, Zonenplanungen, Gefahrenkarten und Baulandreserven einsehbar sein wird. Zusätzlich besteht für die Gemeinden noch die Möglichkeit Leitungs- und Verkehrsdaten, Inventare usw. auf dieser Datengrundlage zu hinterlegen. Mit der elektronischen Gesamterfassung aller Daten auf einer Plattform und der vereinfachten Bestellung von Unterlagen erhofft sich die Gemeinde eine Verringerung des Verwaltungsaufwands sowie eine immer aktuelle, übergreifende und somit kostengünstige Übersicht bei der Planung von Unterhaltsmassnahmen. Da zudem die Dateneinsicht je nach den Bedürfnissen und gesetzlichen Vorschriften begrenzt werden kann, ist das System auch aus der Sicht des Datenschutzes unbedenklich. Der Kanton Bern wird einen grossen Teil der Kosten übernehmen, womit sich, gemäss Vereinbarungsentwurf, für die Gemeinde Burgistein nur einmalige Aufschaltungskosten von rund Fr. 750.00 sowie jährliche Betriebskosten von knapp Fr. 1'000.00 ergeben. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen hat sich der Gemeinderat Burgistein einstimmig für den Abschluss der Vereinbarung und somit zur Einführung dieses zukunftsorientierten GIS - Systems ausgesprochen.

 

 

Alle Züge halten doch weiterhin in Burgistein-Wattenwil
Seit der Eingabe der Anträge von Burgistein und deren Nachbargemeinden zur vorgeschlagenen Reduktion der Bahnhalte in Burgistein - Wattenwil während der restlichen Ausbaudauer der Doppelspurstrecke Kaufdorf - Toffen zwischen dem Dezember 2007 und Juli 2008 herrschte seitens der BLS und des Amt für öffentlichen Verkehr lange Stillschweigen. In ihrer Eingabe im Februar hatten die betroffenen Gemeinden im Einzugsgebiet der Bahnstation Burgistein, auch angesichts der hohen Pro-Kopf-Beiträge von Burgistein an den öffentlichen Verkehr, verlangt, dass auf die geplante Reduktion auf eine nur mehr stündliche Bedienung verzichtet wird. Kürzlich erhielt nun den Gemeinderat Burgistein von der kantonalen Fachstelle den Entscheid betreffend der Ausgestaltung des definitiven Übergangsfahrplans im ersten Semester 2008. Nach längeren internen Abklärungen und weiteren Verbesserung resp. Ergänzungen der Randbedingungen sind diese Stellen inklusive der BLS nun grösstenteils der Argumentation der oberen Gürbetal - Gemeinden gefolgt. Somit kann nun der Gemeinderat Burgistein mit Freude feststellen, dass die Einwohner, Pendler und touristischen Gäste auch nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 in Burgistein weiterhin das bisherige Bahnangebot nutzen können. Somit wird auch im kommenden Jahr während der Hauptverkehrszeit jeweils ein halbstündlicher Bahnhalt Richtung Thun und Bern verfügbar sein, wobei neu in Thun die Anschlüsse an die Züge Richtung Interlaken und Brig wieder halbstündlich gewährleistet sein sollten. Weitere Verbesserungen im Bahnangebot wurden von der kantonalen Fachstelle für den Fahrplanwechsel im Dezember 2008 in Aussicht gestellt.

 

 

Gemeinsame Feuerwehr mit Seftigen?
Seit mehreren Jahren pflegen die Feuerwehren von Burgistein und Seftigen, auf der Basis eines Zusammenarbeitsvertrags, in der Ausbildung wie auch bei den Ernstfalleinsätzen eine enge Zusammenarbeit. Nachdem die Gebäudeversicherung des Kantons Bern (GVB) in der letzten Zeit klar eine Reduktion der örtlichen Feuerwehrorganisationen anstrebt, haben sich die Feuerwehrkommissionen von Burgistein und Seftigen erste Gedanken über mögliche zukünftige Szenarien ihrer inskünftigen Zusammenarbeit gemacht. Um die konkreten Entscheidungsgrundlagen für einen allfälligen Zusammenschluss zu erarbeiten haben die beiden Kommissionen bei den zuständigen Gemeindeexekutiven den Antrag zur Bildung einer Arbeitsgruppe gestellt. Der Gemeinderat von Burgistein hat an seiner letzten Sitzung der Bildung dieser Gruppe, inklusive deren benötigten Finanzmittel, zugestimmt. Vorgesehen ist, dass die Arbeitsgruppe aus jeweils drei Vertretern der Feuerwehrkommissionen, den jeweiligen Ressortvorsteher des Gemeinderats sowie, bei Bedarf, aus dem zuständigen Feuerwehrinspektor und GVB - Vertreter bestehen wird. Das auszuarbeitende Grundlagendokument soll insbesondere Aufschluss über mögliche personelle Strukturen, Organisationsformen, Zuständigkeiten, Materialbedürfnisse, Standortmodelle und finanzielle Auswirkungen geben. Als klare Randbedingungen für jede mögliche Form einer allfälligen, gemeinsamen Wehr wurde im Antrag definiert, dass weiterhin zu allen Objekten in den beiden Gemeinden, die von der GVB geforderten, maximalen Zufahrtszeiten eingehalten werden können. Dies zeigt bereits, dass, bedingt durch die topografischen Gegebenheiten, sowohl personell wie auch materiell in beiden Orten weiterhin ein Einsatzelement samt baulicher Infrastruktur nötig sein wird.

Finanzplanung für die kommenden Jahre angepasst
An seiner Schlusssitzung hat der Gemeinderat den Finanzplan 2009 bis 2012 (+) behandelt. Nach dem genehmigten, defizitären Budget 2008 zeigt das Gesamtergebnis dieser Budgetplanung, dass für die nachfolgenden Jahre grundsätzlich nur noch mit kleineren Fehlbeträgen zu rechnen ist. Diese Zahlen basieren jedoch auf den heutigen Steueransätzen und aktuellen Angaben der kantonalen Stellen. Eingeplant werden konnten im Finanzplan die meisten von den Ressortvorstehern resp. Kommissionen eingegangenen Investitionensbegehren. Als grössere Positionen sind bei den Schulanlagen ist bis 2011 die Sanierung der beiden Heizungsanlagen, mit einer möglichen Umrüstung auf umweltfreundliche Pelletsfeuerungen, sowie beim Schulhaus Burgiwil die Erneuerung des Turnhallenbodens und Erweiterung des Sportplatzes mit dem Einbau einer Kunststofflaufbahn vorgesehen. Nach den Abklärungen der zukünftigen Zusammenarbeitsform mit der Feuerwehr Seftigen sollten dann bis 2009 auch die definitiven Randbedingungen aus diesem Bereich für den Werkhofneubau vorliegen, so dass auch diese, seit langem geplante, Verbesserung der Gemeindeinfrastruktur endlich realisiert werden kann. Für den Schulbereich sind weiterhin die jährlichen Kredittranchen zur laufenden Erneuerung der Informatikmittel gemäss genehmigtem Konzept im Finanzplan eingestellt. Für die, gemäss Unterhaltskonzept, im Tiefbau vorgesehenen Sanierungsarbeiten an den Wasserleitungen und Strassenbelägen von jeweils jährlich rund Fr. 60'000.00 erwartet der Gemeinderat jedoch noch zusätzliche Angaben des Fachbereichs über die Priorisierungsgrundlagen der einzelnen Budgetpositionen. Noch nicht im Finanzplan enthalten sind die geplanten Erschliessungsergänzungen im Gebiet Niederschönegg im Rahmen der laufenden Teilrevision der Ortsplanung, welche jedoch durch die Beiträge aus den vertraglich zugesicherten Mehrwertabschöpfungen finanziert werden. Gesamthaft sind im Finanzplan der kommenden Jahre Nettoinvestitionen von beinahe einer Million eingestellt. Als Grundsatz für die Realisierung aller geplanten Investitionen gilt jedoch weiterhin, dass deren Finanzierung ohne grössere Neuverschuldung möglich sein muss. Investitionskapital für all diese Infrastrukturverbesserungen erwartet der Gemeinderat zudem aus den Mehrwertabschöpfungen im Rahmen der vorgesehenen Neueinzonungen anlässlich der im 2008 bevorstehenden Ortsplanungsrevision.

 

 

Weiterarbeit im Projekt Naturpark Gantrisch vorerst befürwortet
An seiner ersten Sitzung 2007 hat sich der Gemeinderat Burgistein aufgrund einer Anfrage aus der Projektleitung erneut mit der Mitwirkung der Gemeinde im geplanten Naturpark Gantrisch befasst. Wie schon bei früheren Anfragen befürwortet der Gemeinderat grundsätzlich weiterhin die Burgisteiner - Mitarbeit in der letzten Projektphase. Mit Freude hat vernommen, dass sich die Projektleitung, wie von Burgistein seit längerem angeregt, mit den angrenzenden Gemeinden Richtung Stockental Verbindung aufgenommen hat. Von Burgistein gewünscht ist eine Arrondierung des geplanten Naturpark Gantrisch entlang der gesamten Gantrischkette. Irritiert war der Gemeinderat jedoch, dass zu diesen Orientierungsgesprächen der Vertreter des oberen Gürbetals im Vorstand des Fördervereins nicht eingeladen wurde. Trotz diesem Misston ist Burgistein bereit, als eine der künftigen Eingangspfortengemeinde zum Park, bis zu einem Grundsatzentscheid des Kantons über das geplante Parkprojekt die Arbeiten, die Bestrebungen weiter zu unterstützen. Um allfällige Schnittstellen, auch bezüglich der künftigen Verwaltungsgrenzen welche den Naturpark tangieren werden, zu bereinigen, empfiehlt die Gemeindeexekutive der Projektleitung nochmals, baldmöglichst mit der benachbarten Region Thun - Innerport Kontakt aufzunehmen. Nur mit frühzeitiger Kontaktaufnahme mit allen Beteiligten kann Burgistein die absehbare Scharnierfunktion effektiv wahrnehmen.

 

Auch während Übergangsfahrplan soll Burgistein-Wattenwil bedient werden
Infolge der verspäteten Inbetriebnahme des Doppelspurausbaus zwischen Kaufdorf und Toffen im Juli 2008 hat die BLS den Gemeinden der Gürbetal - Linie diverse Varianten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 zur Stellungnahme unterbreitet. An einer kürzlichen Informationsveranstaltung orientierte die BLS zudem die Vertreter der Verkehrskonferenzen Oberland west und Mittelland süd über die Auswirkungen dieser Fahrplanvarianten. Neben der Beibehaltung des heutigen Fahrplans, welcher jedoch in Thun keine Anschlüsse auf die Fernverkehrszüge Richtung Interlaken und Brig bieten würden, schlug die BLS einen teilweisen oder ausschliesslichen Verzicht auf der Bahnhalte in Burgistein - Wattenwil und Kaufdorf vor. Teilweise sollten diese fehlenden Bahnanschlüsse durch einen Busersatzbetrieb während dem Zeitraum Dezember 2007 bis Juli 2008 kompensiert werden. Der Gemeinderat Burgistein verlangt in seiner Stellungnahme an die Verkehrskonferenz Oberland West einstimmig die Variante mit einem vollständigen Busersatz für die Station Kaufdorf umzusetzen und somit eine Beeinträchtigung der Bahnanschlüsse in Burgistein zu unterlassen. Im Gegensatz zu einer teilweise Nichtbedienung der Station Burgistein, welche Pendler aus rund fünf bis sieben Nachbargemeinden treffen würde, kann mit der Kaufdorf - Variante der Kreis der betroffenen Bevölkerung auf praktisch eine Gemeinde minimiert werden. Die erwähnten Mehrkosten für den durchgehend Busersatzbetrieb in Kaufdorf scheinen dem Gemeinderat Burgistein absolut vertretbar, wenn man die Informationskosten vor und nach dem unterjährigen Fahrplanwechsel in all der Gemeinden an die Pendler im Einzugsgebiet Burgistein - Wattenwil einrechnet - welche wohl durch die betroffenen Gemeinden getragen werden müssten. Zudem zeigte sich der Gemeinderat Burgistein befremdet, dass gemäss Vorschlag der BLS, einmal mehr die Gemeinde mit einem der höchsten Pro-Kopf-Beiträge an den öffentlichen Verkehr im Kanton Bern eine Reduktion des Angebots, ohne entsprechende Entlastung, hinnehmen sollte!

 

Finanzplanung mit positivem Trend und grossen Investitionen
Anlässlich seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat ausführlich mit dem Finanzplan 2008 bis 2011 befasst. Bedingt durch angekündigte Zusatzbelastungen seitens der übergeordneten Stellen zeigen die Finanzzahlen nach den Vorgaben im 2008 ein Zwischentief in Form eines Budgetdefizits. In den nachfolgenden Jahren sollten jedoch die Rechnung nach den heute verfügbaren Zahlen ausgeglichen oder sogar mit einem kleinen Überschuss abschliessen. Dies entspricht somit dem langfristigen Ziel des Gemeinderats die Verschuldung möglichst maximal im heutigen Rahmen beizubehalten. Die Planungsergebnisse basieren jedoch auf der Basis des heutigen Steuerfusses. Bei einer allfälligen Steuersenkung wären somit entsprechende Ausgabenüberschüsse zu erwarten oder aber die Budgetposten und somit die heutigen Dienstleistungen, Unterhalts- und Beschaffungsaufwendungen müssten analog reduziert werden. Im Bereich der Neuinvestitionen ist für die Jahre 2008 bis 2011 ein Volumen von beinahe einer Million Franken vorgesehen. Geplant sind im Tiefbaubereich die etappenweise Erneuerung der Wasserleitungen im Gebiet Pfandersmatt sowie Sanierungen im Gemeindestrassennetz gemäss der internen Unterhaltsplanung. Im Schulbereich wurden die Erweiterung des Sportplatzes, die Erneuerung des Turnhallenbodens, der Ersatz beider Heizungen sowie die laufende Erneuerung der EDV-Anlagen gemäss Konzept eingeplant. Daneben sind die baldige Realisierung des neuen Werkhofs im Weierboden und die Fassadensanierung der Gemeindeliegenschaft Hofacker im Finanzplan eingestellt. Bedingung für die gesamte Realisierung aller geplanten Investitionen ist jedoch, dass deren Finanzierung ohne grosse Neuverschuldung möglich ist. Einen diesbezüglichen Beitrag erwartet der Gemeinderat aus den Mehrwertabschöpfungen im Rahmen der bevorstehenden Neueinzonungen anlässlich der Teilrevision Ortsplanung, welche für solche Investitionen eingesetzt werden müssen.

 

Interesse an TIP-Planungen
Da Burgistein im Rahmen der genehmigten Bezirksreform in absehbarer Zeit zum Oberland wechseln wird, finden auch erste Kontakte zur Region Thun-InnerPort (TIP) statt. Da sich die Geschäftsstelle TIP aktuell mit der Planung von teilregionalen Arbeitsschwerpunkten befasst, hat sie den Gemeinderat Burgistein zur entsprechenden Orientierungssitzung eingeladen. Diese regional abgestimmte Planung von Arbeitszonen wurde primär auch von den kantonalen Fachstellen verlangt. Angesichts der momentan in Burgistein laufenden Teilrevision der Ortsplanung tangiert diese Planung der TIP - Region allenfalls auch die Absichten der Ortsentwicklung in Burgistein. Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat Burgistein entschieden, neben den bestehenden Planungen im Rahmen des Planungsvereins Gürbetal in diesem Themenbereich auch mit der zukünftigen Planungsregion Kontakt aufzunehmen. An einer ersten Orientierung im Dezember lässt sich deshalb eine Delegation des Gemeinderats Burgistein, zusammen mit dem Thuner Westamt und den übrigen zukünftigen Oberland - Gemeinden aus dem oberen Gürbetal vom TIP über die geplanten Arbeiten, die vorgesehene Finanzierung sowie die Auswirkungen auf die Ortsplanung orientieren.