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generiert am: 20.08.2010
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Lieferant für neue Verwaltungs-EDV bestimmt

Anfangs Jahr hat der Gemeinderat beschlossen, für den - an der letzten Gemeindeversammlung bewilligte - Kredit zur Beschaffung einer neuen EDV-Anlage für die Gemeindeverwaltung zusätzliche Angebote und Abklärungen einzuholen. Dies nachdem der neu gewählte Gemeindeverwalter Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der offerierten Soft- und Hardware gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Erneuerung aufgezeigt hatte. Die vier zwischenzeitlich eingegangenen Offerten wurden nun bezüglich dem Preis- / Leistungsverhältnis bewertet und auch die übrigen, vorgesehenen Anpassungen der Arbeitsplätze in den Verwaltungsbüros mit einbezogen. Der Gemeinderat hat sich nun, in Absprache mit dem Gemeindeverwalter, entschieden, den Auftrag zur Lieferung der neuen EDV-Anlage der Firma PCetera aus Heimenschwand zu erteilen. Neben der Kostenseite gaben vor allem auch die langjährige Garantieleistung auf den Hardware-Komponenten und die guten Referenzen dieser Firma aus diversen Gemeindeverwaltungen in der Region den Ausschlag für diesen Entscheid. Somit sollte die neue Anlage wie geplant Ende Mai oder anfangs Juni in Betrieb genommen werden können und damit die bisherige störungsanfällige EDV-Anlage ablösen. Die Kosten für diese Erneuerung bewegen sich im Rahmen des genehmigten Budgets. Das Verwaltungspersonal hat mit ihrem Leiter Toni Wenger zudem entschieden bis auf weiteres auf den ursprünglich geplanten, zusätzlichen Arbeitsplatz samt Büroerweiterung und Schalterumbau zu verzichten und sich innerhalb der bisherigen Bürostruktur flexibel zu organisieren. Sehr erfreut konnte der Gemeinderat somit zur Kenntnisnehmen, dass die budgetierten Finanzmittel für die Gemeindeverwaltungsinfrastruktur im Jahr 2010 nicht komplett beansprucht werden müssen.

 

Weitere Teilsanierung der Wasserversorgung wird gestartet

Im vergangenen Dezember hat die Gemeindeversammlung eine grössere Etappe des früher genehmigten Rahmenkredits für die Wasserversorgung im Gebiet Pfandersmatt bewilligt. Diese umfasst Arbeiten, im finanziellen Rahmen von drei Jahrestranchen von Fr. 170‘000.00, welche situationsbedingt in einer Ausführungsetappe erstellt werden müssen. Die Sanierungsarbeiten sehen den Ersatz der alten und bruchgefährdeten Graugussleitungen im Gebiet ab dem Gasthof „Bahnhof“ bis zur Verbindung mit dem Seftiger Wassernetz bei der Firma Möbel Ryter AG vor. Dabei werden die neuen Leitungen grösstenteils im Nahbereich der bisherigen Leitungsführung verlegt. Insbesondere die Sanierung der Wasserleitungsquerung unter dem Eisenbahntrasse drängt sich auf, da bei den kommenden Umbauarbeiten der  BLS im Bereich der Bahnstation die alten Leitungen stark  bruchgefährdet wären. Nach Abschluss der Submission wurden zwischenzeitlich durch die zuständige Tiefbaukommission die Baumeisterarbeiten Firma Trachsel AG, Wattenwil und die Installationsarbeiten der Wasserleitungen an die Firma Bühlmann & von Niederhäusern, Rüti bei Riggisberg vergeben. Die Vergabesummern bewegen sich in  etwa im Rahmen des Budgets. Somit werden diese Arbeiten nun ab dem April bis zum Juni im Gebiet Pfandersmatt zur Ausführung gelangen können.  

 

Ja zum Beitritt Betriebshelferdienst Thun

Bedingt durch den Wechsel der Gemeinde Burgistein in den Verwaltungskreis Thun anfangs 2010 befasste sich der Gemeinderat Burgistein bereits verschiedentlich mit  Anpassungen von regionalen Mitgliedschaften der Gemeinde Burgistein. Aufgrund dieser geänderten Rahmenbedingungen traf kürzlich, via dem Statthalter Thun, auch die Anfrage bezüglich Beitritt zum Betriebshelferdienst Region Thun ein. Diese Vereinigung koordiniert den Einsatz von versierten Helferinne und Helfern in der Landwirtschaft bei Krankheit, Unfall, Militärdienst und ähnlichen Ausnahmefällen. Anlässlich den letzten Sitzungen hat sich der Gemeinderat entschlossen, analog allen übrigen, bisherigen Oberländergemeinden, diesem Verein beizutreten. Der, momentan zur Hälfte reduzierte, statutarische Jahresbeitrag von Fr. 200.00 ist,  angesichts der Situation, dass in Burgistein aktuell noch über 30 landwirtschaftliche Betriebe vorhanden, sicher eine sinnvolle, finanzielle Investition. Durch die Burgisteiner Mitgliedschaft können die örtlichen Familienbetriebe in den erwähnten Ausnahmefällen zu vergünstigten Konditionen diese Betriebshilfen engagieren und somit den Weiterbetrieb, auch zugunsten der vorhandenen Tiere, sicherstellen.

 

Erneuter Burgisteiner Beitrag an den Wattenwiler Ferienpass

Wie seit Jahren üblich haben die Organisatoren der Ferienpassaktion Wattenwil ein Gesuch zur finanziellen Unterstützung ihrer alljährlichen Aktion an den Gemeinderat Burgistein eingereicht. In den vergangenen Jahren haben  immer zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Burgistein diese  Angebote genutzt. So werden auch im kommenden Sommer die Initianten den nicht ferienabwesenden Kindern ein breitgefächertes Angebot an spannenden und abenteuerlichen Freizeitbeschäftigungen anbieten. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat den, im letzten Jahr erhöhten, Beitrag an den Wattenwiler Ferienpass auch fürs 2010 einstimmig genehmigt. Die Burgisteiner Exekutive betrachtet diese finanzielle Unterstützung auch als Weiterführung seines Grundsatzes zur Unterstützung von zielgerichteter Jugendarbeit in der Region. Gleichzeitig sieht er diesen „Zustupf“ auch als „Danke schön“ für den grossen Einsatz der  Initianten zugunsten einer sinnvollen Ferienbeschäftigung.