Gemeinderat
Mani tritt vorzeitig zurück
Anlässlich der letzten Sitzung gab
Hans Ulrich Mani - für die Gemeinderatsmitglieder überraschend - seinen
Rücktritt per Ende dieses Jahres bekannt. Nach seinem dannzumal 10-jährigen
Einsatz als Gemeinderat wird er somit in der Mitte der laufenden Legislatur sein
Amt zur Verfügung stellen. Als primären Grund führte er die weiter gestiegene
berufliche Belastung an welche zu dem Entscheid beigetragen hat. Zum Entschluss
geführt habe unter andrem zudem der vermehrte Zeitbedarf bei seiner Tätigkeit
als Vizepräsident im Regionalen Naturpark Gantrisch. Insbesondere die im
Frühjahr zusätzlich übernommene Co-Leitung des Routenbereichs in der
Arbeitsgruppe Tourismus im Naturpark verlange bis auf weiteres seinen
umfassenden Einsatz. Da nach Ansicht von Mani nur ein jeweils vollumfänglicher
Einsatz bei seinen Tätigkeiten zu einem für ihn befriedigenden Ergebnis führen
kann, habe sich die Prioritätensetzung bei seinen Tätigkeiten aufgedrängt.
Gemäss seinen Angaben wird er parallel zu diesem Rücktritt auch seine weiteren
Engagements - zugunsten seines Einsatzes beim Naturparkaufbau -
reduzieren.
Im vergangen Jahrzehnt betreute Mani
zuerst während sechs Jahren das Bauressort und übernahm dann das damals vakante
Ressort Schule. Daneben war er während seiner gesamten Amtsdauer für den
öffentlichen Verkehr, die Orts- und Regionalplanungen sowie für die
Bevölkerungsinformation zuständig. Dabei konnte er kürzlich die langwierige
Teilrevision der Ortsplanung erfolgreich abschliessen und kämpfte immer wieder
gegen die Abbauvorhaben des Kantons im örtlichen ÖV. Die Ortssektion SVP wird
nun in der nächsten Zeit einen Vorschlag zur Nachfolge für die restliche
Legislatur einzureichen haben.
Lieferant für neue Verwaltungs-EDV bestimmt
Anfangs Jahr hat der
Gemeinderat beschlossen, für den - an der letzten Gemeindeversammlung bewilligte
- Kredit zur Beschaffung einer neuen EDV-Anlage für die
Gemeindeverwaltung
zusätzliche Angebote und Abklärungen einzuholen. Dies nachdem der neu gewählte
Gemeindeverwalter Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der offerierten Soft- und
Hardware gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Erneuerung aufgezeigt hatte.
Die vier zwischenzeitlich eingegangenen Offerten wurden nun bezüglich dem Preis-
/ Leistungsverhältnis bewertet und auch die übrigen, vorgesehenen Anpassungen
der Arbeitsplätze in den Verwaltungsbüros mit einbezogen. Der Gemeinderat hat
sich nun, in Absprache mit dem Gemeindeverwalter, entschieden, den Auftrag zur
Lieferung der neuen EDV-Anlage der Firma PCetera aus Heimenschwand zu erteilen.
Neben der Kostenseite gaben vor allem auch die langjährige Garantieleistung auf
den Hardware-Komponenten und die guten Referenzen dieser Firma aus diversen
Gemeindeverwaltungen in der Region den
Ausschlag für diesen Entscheid. Somit sollte die neue Anlage wie geplant Ende
Mai oder anfangs Juni in Betrieb genommen werden können und damit die bisherige
störungsanfällige EDV-Anlage ablösen. Die Kosten für diese Erneuerung bewegen
sich im Rahmen des genehmigten Budgets. Das Verwaltungspersonal hat mit ihrem
Leiter Toni Wenger zudem entschieden bis auf weiteres auf den ursprünglich
geplanten, zusätzlichen Arbeitsplatz samt Büroerweiterung und Schalterumbau zu
verzichten und sich innerhalb der bisherigen Bürostruktur flexibel zu
organisieren. Sehr erfreut konnte der Gemeinderat somit zur Kenntnisnehmen, dass
die budgetierten Finanzmittel für die Gemeindeverwaltungsinfrastruktur im Jahr
2010 nicht komplett beansprucht werden müssen.
Weitere
Teilsanierung der Wasserversorgung wird gestartet
Im vergangenen Dezember hat die Gemeindeversammlung eine grössere
Etappe des früher genehmigten Rahmenkredits für die Wasserversorgung im Gebiet
Pfandersmatt bewilligt. Diese umfasst Arbeiten, im finanziellen Rahmen von drei
Jahrestranchen von Fr. 170‘000.00, welche situationsbedingt in einer
Ausführungsetappe erstellt werden müssen. Die Sanierungsarbeiten sehen den
Ersatz der alten und bruchgefährdeten Graugussleitungen im Gebiet ab dem Gasthof
„Bahnhof“ bis zur Verbindung mit dem Seftiger Wassernetz bei der Firma Möbel
Ryter AG vor. Dabei werden die neuen Leitungen grösstenteils im Nahbereich der
bisherigen Leitungsführung verlegt. Insbesondere die Sanierung der
Wasserleitungsquerung unter dem Eisenbahntrasse drängt sich auf, da bei den
kommenden Umbauarbeiten der BLS im
Bereich der Bahnstation die alten Leitungen stark bruchgefährdet wären. Nach Abschluss der
Submission wurden zwischenzeitlich durch die zuständige Tiefbaukommission die
Baumeisterarbeiten Firma Trachsel AG, Wattenwil und die Installationsarbeiten
der Wasserleitungen an die Firma Bühlmann & von Niederhäusern, Rüti bei
Riggisberg vergeben. Die Vergabesummern bewegen sich in etwa im Rahmen des Budgets. Somit werden
diese Arbeiten nun ab dem April bis zum Juni im Gebiet Pfandersmatt zur
Ausführung gelangen können.
Ja zum Beitritt
Betriebshelferdienst Thun
Bedingt durch den Wechsel der Gemeinde Burgistein in den
Verwaltungskreis Thun anfangs 2010 befasste sich der Gemeinderat Burgistein
bereits verschiedentlich mit
Anpassungen von regionalen Mitgliedschaften der Gemeinde Burgistein.
Aufgrund dieser geänderten Rahmenbedingungen traf kürzlich, via dem Statthalter
Thun, auch die Anfrage bezüglich Beitritt zum Betriebshelferdienst Region Thun
ein. Diese Vereinigung koordiniert den Einsatz von versierten Helferinne und
Helfern in der Landwirtschaft bei Krankheit, Unfall, Militärdienst und ähnlichen
Ausnahmefällen. Anlässlich den letzten Sitzungen hat sich der Gemeinderat
entschlossen, analog allen übrigen, bisherigen Oberländergemeinden, diesem
Verein beizutreten. Der, momentan zur Hälfte reduzierte, statutarische
Jahresbeitrag von Fr. 200.00 ist,
angesichts der Situation, dass in Burgistein aktuell noch über 30
landwirtschaftliche Betriebe vorhanden, sicher eine sinnvolle, finanzielle
Investition. Durch die Burgisteiner Mitgliedschaft können die örtlichen
Familienbetriebe in den erwähnten Ausnahmefällen zu vergünstigten Konditionen
diese Betriebshilfen engagieren und somit den Weiterbetrieb, auch zugunsten der
vorhandenen Tiere, sicherstellen.
Erneuter
Burgisteiner Beitrag an den Wattenwiler
Ferienpass
Wie seit Jahren üblich haben die Organisatoren der Ferienpassaktion
Wattenwil ein Gesuch zur finanziellen Unterstützung ihrer alljährlichen Aktion
an den Gemeinderat Burgistein eingereicht. In den vergangenen Jahren haben immer zahlreiche Kinder und Jugendliche
aus der Gemeinde Burgistein diese
Angebote genutzt. So werden auch im kommenden Sommer die Initianten den
nicht ferienabwesenden Kindern ein breitgefächertes Angebot an spannenden und
abenteuerlichen Freizeitbeschäftigungen anbieten. Aus diesem Grund hat der
Gemeinderat den, im letzten Jahr erhöhten, Beitrag an den Wattenwiler Ferienpass
auch fürs 2010 einstimmig genehmigt. Die Burgisteiner Exekutive betrachtet diese
finanzielle Unterstützung auch als Weiterführung seines Grundsatzes zur
Unterstützung von zielgerichteter Jugendarbeit in der Region. Gleichzeitig sieht
er diesen „Zustupf“ auch als „Danke schön“ für den grossen Einsatz der Initianten zugunsten einer sinnvollen
Ferienbeschäftigung.
|
 |